Archiv für den Monat: Januar 2019

Teil 6: Segeln im Mittelmeer

14.07.2019

Am Sonntag, den 21.06. kamen dann planmäßig Dieter Mühlhausen und seine Freundin Ingrid an Bord. Ingrid war segelerisch ein völliger Neuling und darauf mußten wir uns einstellen. Dieter war bereits früher schon auf der Ostsee mit mir gesegelt und verfügte über entsprechende Segelerfahrungen.

Wie üblich wurde am Montag noch eingekauft und wir motorten dann durch den Kanal von Lefkas in Richtung Ionische Inselwelt. Eigentlich hatte ich Nidri als ersten Etappenort eingeplant, aber der Wind blies so verlockend, so dass wir bei der Insel Skorpios beschlossen, noch weiter zu segeln. Letztendlich landeten wir auf der Insel Meganisi und klapperten dort die Ankerbuchten unter Motor ab. Die guten Plätze waren natürlich alle schon von irgendwelchen Ankerliegern belegt. Man merkt, dass die Hauptsaison für die Charterer begonnen hat. 

Letztendlich ergatterten wir einen passablen Ankerplatz in der Bucht Ormos Abelike auf 15 Meter Grund und zwei Heckleinen zum Ufer. Ganz nett.

Bei eher schlappem Wind versuchten wir weiter in Richtung Zakynthos zu segeln, wo der nächste Crewwechsel stattfinden sollte. Letztendlich landeten wir aufgrund von widrigen Winden und mit viel motoren in Eufemia auf der Insel Kefalonia. 

Hier schafften wir gerade noch mit Mühe und Not ein Ankermanöver, bevor die Ankerwinde endgültig ihren Geist aufgab. Ein Aufholen der Ankerkette war nicht mehr möglich, die Winde drehte einfach durch.

Dieter und ich versuchten uns erst einmal an der Reparatur, um dann fest zu stellen, dass wir damit wohl ein wenig überfordert waren. Der Hafenmeister konnte helfen. Ein Mechaniker war auf einem anderen Schiff beschäftigt und würde sich dann später um uns kümmern, wenn er dort fertig sei. So warteten wir denn.

Nachdem wir beim Hafenmeister nochmals nachfragten kamen dann auch zwei freundliche Griechen und nahmen sich des Problems an.

Die erste Horrormeldung war, nachdem der Mechaniker die Winde betätigte, Zitat “You need a new Gearbox“ (Du brauchst ein neues Getriebe!). Er fummelte aber weiter.

Letztendlich – den Göttern sei’s gepriesen – stellte sich heraus, dass die Winde wohl nicht richtig zusammen geschraubt war und die Feder, die in die Antriebswelle greift, die die Kettennuß über den Motor antreibt, irgendwie verloren gegangen war.

Problem erkannt, morgen um 12:00 h sei man wieder da.

Der nächste Tag begann mit warten. Nachdem auf unsere Nachfrage hin der Hafenmeister den Mechaniker telefonisch kontaktet hatte, erschienen nach einiger Zeit auch zwei Leute, machten sich über die Ankerwinde her und nach einer halben Stunde war die Reparatur vollzogen. Kosten: 120,- € bar auf die Kralle. Kein Schnäppchen, aber angesichts der Situation durchaus noch akzeptabel, zumal das Ganze bis heute (07.07.) tadellos funktioniert.

Gegen 14:00 h konnten wir dann endlich ablegen, mußten allerdings dann mangels Wind entlang der Küste Kefalonias nach Poros motoren.

Der nächste Tag brachte uns nach anfänglich schwachem Wind, bei dem wir bis an die Südspitze Kefalonias motorten, noch eine schöne Brise aus NW, mit der wir – sehr zur Freude von Ingrid – dann nach Zakynthos segelten, wo wir dann im dortigen Yacht Club fest machten.

Hier fand dann auch der nächste Crewwechsel statt. 

Dieter und Ingrid hatten noch für eine Woche eine Ferienwohnung und ein Auto auf Zakynthos gemietet und Dieter holte die Nachfolgecrew, einen Teil meiner „Mädelstruppe“, mit dem Auto vom Flughafen ab.

Und den Einkaufsservice zum „Lidl“ gab’s auch noch.

Nun hatte ich also Ina, Chris und Susanne an Bord und es ging wieder nach Norden. 

Anfangs mit erstem Reff und Genua III (man staune) und voller Kreuz in Richtung Kefalonia, später dann mit voller Besegelung nach Poros.

Bei mäßigem Wind segelten wir dann am nächsten Tag weiter nach Norden, erst entlang der Küste von Kefalonia, dann nach Ithaka, wo wir zwischen der Insel Pegadhi und Ithaka ankern wollten. 

Bei der Erkundung der Durchfahrt zwischen den beiden Inseln mußten wir leider feststellen, dass hier irgend ein Idiot seinen Fäkalientank gelenzt hattte. Die Sauerei trieb zwar von dem Ankerplatz weg, motivierte uns aber nicht unbedingt gerade dort zu ankern. Andere bereits dort liegende Ankerlieger hatten das wohl gar nicht mit bekommen.

Wir starteten trotzdem einen Ankerversuch weiter in Luv von diesem Schweinkram, aber als wir beim Überbringen der Landleine sahen, wie Ina am Ufer gegen sie umzingelnde Wespen kämpfte und wir selber auf dem Schiff auch von Wespen umschwirrt wurden, gaben wir auf und zogen den Anker wieder hoch. 

Nachdem wir auf der Suche nach Alternativen ein paar Kreise durch die Bucht gezogen hatten – die infrage kommenden Ankerplätze waren natürlich alle belegt – motorten wir an der Küste Ithakas entlang und fanden schließlich einen passablen Ankerplatz mit Landleinen zum Ufer in einer netten Bucht weiter nördlich. Alleine waren wir dort natürlich auch nicht.

Der nächste Tag brachte mäßigen Wind, mit dem wir anfangs nach Norden trieben, um dann die letzten Meilen unter Motor nach Kioni zurück zu legen.

Ich hatte es schon befürchtet: Obwohl wir zeitig zur Mittagsstunde dort einliefen, war der kleine Hafen rappelvoll. Nicht eine einzige Lücke an der Pier und auch der Anleger, an dem wir beim letzten Besuch von Kioni am Kopfende gelegen hatten, war von Touri-Ausflugsbooten belegt und ein dickes-fettes Schild wies darauf hin, dass diese Mole für die Ausflugsdampfer reserviert sei. 

Also, keine Chance auf einen vernünftigen landzugänglichen Liegeplatz und so beschlossen wir, rüber nach Kalamos zu segeln, in der Hoffnung, dort aufgrund der Größe des Hafens noch einen Liegeplatz zu ergattern.

Aeolus hatte ein Einsehen mit uns und bei satten drei Windstärken aus NW segelten wir mit halbem Wind bis kurz vor die Hafeneinfahrt von Kalamos, wo uns George, der selbsternannte Hafenmeister mit seinem Motorboot in Empfang nahm und wie alte Bekannte begrüßte. Selbstverständlich fand er auch noch eine Lücke zwischen den bereits in langer Reihe an der Pier liegenden Yachten, in die er uns hinein dirigierte. 

Dafür gingen wir dann abends auch in seinem Restaurant essen.

Meine Mädelstruppe in „George’s Restaurant“ auf Kalamos

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag nach Vathi auf der Insel Meganisi in die dortige Marina, aber nachdem wir dort telefonisch nach einem Liegeplatz gefragt hatten und negativ beschieden wurden, erinnerte ich mich an meine Zeit in Nidri auf der Insel Lefkas, wo ich 2015 vierzehn Tage am Steg von Skorpios Yachtcharter gelegen hatte.

Ich hatte noch die Telefonnummer von damals und so konnte ich zu dem neuen Stegmanager – Conny – Kontakt aufnehmen und einen Liegeplatz für uns buchen. 

Richard, der Stegmanager von damals, mit dem ich so manches Bier in George’s Taverne „Ola Kala“ getrunken hatte, war offenbar nicht mehr da.

Fortsetzung gibt’s demnächst.

18.06.2019

Am Freitag, den 14.06. endlich hatte die Not ein Ende. Michael Bringmann und Erwin Gruber kamen plangemäß an Bord. Man glaubt es kaum, aber die vierzehn Tage alleine an Bord habe ich ohne größere Schäden an Leib und Seele überstanden. Die Zeit verging eigentlich recht schnell, ich hatte genug zu tun. Alleine die Einkauferei kostete mich schon einen Haufen Zeit.

Am Schiff gab es natürlich auch einiges zu tun: Ausgefranste Tauerwerksenden mit dem Lötkolben neu verschweißen, Schrumpfschläuche auf die Tauwerksenden schrumpfen, Niro putzen, die Bilge trocken legen – wo kommt eigentlich immer das Wasser her? – und, als Krönung des Ganzen, die Markierungen an der Ankerkette erneuern. Die Leute von HDM haben zwar die Kettenabstände im Winterlager irgendwie markiert, aber aus dem System bin ich nicht schlau geworden. Auch durch nachmessen wurde ich nicht schlauer. Also ergänzte ich die vorhandenen gelben und roten Markierungen noch durch blaue, so dass man zumindest die 10 Meter Abstände ausmachen kann.100 Meter Ankerkette per Hand aus dem Ankerkasten zu hieven, ist schon eine Tat.

Bevor meine beiden Mitsegler an Bord erschienen, galt es noch das Schiff zu putzen. Und schon waren die vierzehn Tage um.

Am Freitagabend gingen wir in der nahe gelegenen Taverne essen und beschlossen, am Samstag noch einzukaufen und aus Patras aus zu laufen. So haben wir das dann auch gemacht. Während die beiden den ortsansässigen „Lidl“ ausplünderten, klarte ich das Schiff auf, bunkerte noch `mal Wasser und ging ins Hafenmeisterbüro, um das Liegegeld für meinen sechzehntägigen Aufenthalt zu bezahlen. Insgesamt 162,35 € inklusive Strom und Wasser scheinen mir da durchaus noch moderat.

Viele Optionen hatten wir ja nicht, also ging es – für mich wieder einmal – nach Mesolonghi. Selbstverständlich war die Marina immer noch nicht in Betrieb; also ging’s an die Stadthafenpier, wieder ohne Strom.

Kanal von Mesolonghi

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich nach Astakos, aber Aeolus (für diejenigen, die`s nicht wissen: Der griechische Gott der Winde) war komplett gegen uns. Es wehte mäßig bis gar nicht aus der Richtung, in die wir wollten. 

Nachdem wir eine kurze Gewitterboe überstanden hatten, bei der wir kurzzeitg die Genua eingerollt haben, entschlossen wir uns in der Bucht von Petala zu ankern. Wirklich schöner Ankerplatz.Natürlich waren wir dort nicht allein, aber die Belegung hielt sich in Grenzen.

Erwin und Michael meinten, an dem steilen Ufer, vor dem wir ankerten, eine Höhle entdeckt zu haben. Die wollten sie am nächsten Tag erkunden.

Auf meinen Rat hin mit Schuhen an den Füßen und mit meinem wasserdichten Notfallbehälter, in dem sich Handy, Kamera, Taschenlampe u.a. befanden, im Schlepptau, schwammen die beiden dann los. 

Das ganze Unterfangen erwies sich als recht ambitioniert, wurde die zu schwimmende Strecke doch deutlich unterschätzt, das Ufer war von spitzen Muscheln und Steinen gesäumt und auf dem Weg zur Höhle wurde den beiden das Leben nicht nur von pieksigem Bewuchs schwer gemacht, sondern sie wurden auch von diversem Insekten-Viehzeug gepiesackt. Die Höhle haben sie dann auch nicht mehr gefunden. Dafür gibt es ein schönes Foto von der „Yssabeau“ und einem anderen Ankerlieger.

Bucht von Petala

Diese Aktion konnten wir uns leisten, weil wir danach nur noch knapp 12 Meilen bis Astakos hatten.

Noch in der Bucht von Petala zogen wir nach dem Ankeraufgehen das Großsegel hoch – das war’s dann aber auch erst einmal. Null Wind, so daß wir den größten Teil der Strecke motorten.

Die letzten Meilen hatte Aeolus dann doch noch Erbarmen und sandte uns einen „flotten Dreier“ mit dem wir halbwinds bis vor den Hafen von Astakos segelten.

Ankermanöver rückwärts an die Pier, es gab wieder helfende Hände, Strom und Wasser gab’s auch, alles o.k., „Olla Kalla“, wie der Grieche sagt.

Angesichts der eher flauen Wetterlage entschlossen wir uns möglichst rasch nach Norden zu kommen, was sich auch als richtig erwies. Wir motorten nach Kalamos, der Hauptstadt der gleichnamigen Insel. Kaum ein Windhauch, dafür knallte die Sonne.

George, der selbsternannte Hafenmeister und „Mooring Man“, aber in erster Linie der Betreiber des ersten Restaurants am Ende der Hafenmole, half uns professionell beim anlegen, sicherlich nicht ganz uneigennützig. Wir sind dann auch bei ihm eingekehrt und haben dort recht gut und auch nicht überteuert gegessen.

Kalamos ist ein wirklich netter Ort, noch relativ ursprünglich, aber leider haben dies auch andere Segler erkannt. Der Hafen war am Abend rappelvoll. Allerdings mußten wir auch kein Hafengeld bezahlen, Wasser und Strom gab’s aber auch nicht.

Hafen von Kalamos

Der nächste Tag bescherte uns dann Segelwetter vom Feinsten. Moderate zwei Windstärken brachten uns mit einigen Kreuzschlägen durch den Stenon Kalamon und dann halbwinds in Richtung der Insel Meganisi, wo wir dann allerdings mangels Wind in die Bucht von Vathi unter Motor einliefen.

Zum Anlegen gibt es dort mehrere Optionen. Wir entschieden uns für die Marina. Ein wenig Luxus war angesagt. Freundliche, hilfsbereite und kompetente Marineros empfingen uns mit dem Schlauchboot, wiesen uns einen Liegeplatz zu, halfen beim Festmachen, die junge Frau im Hafenbüro war locker drauf, alles in allem herrschte eine entspannte Atmosphäre und wir genossen einen ebenso entspannten Nachmittag bei Kaffee und Bier auf der Bistroterrasse der Marina, inklusive Hafenkino.

Die sanitären Einrichtungen sind allerdings, wie fast überall in den griechischen Marinas, für meine Begriffe eher bescheiden.

Zwei Klos und eine Duschkabine scheint mir etwas mager, obwohl alles sauber und gepflegt ist. Für mich sind diese Einrichtungen aber unbrauchbar. Eine Dusche ohne Sitzgelegenheit, vernünftige Ablage- oder Abhängemöglichkeiten für die Klamotten muß ich gar nicht erst konsultieren. Da komme ich ‚raus, wie ich ‚reingekommen bin. Schweißgebadet. Nur dass das T-Shirt nicht mehr so stinkt, weil ich mir ein frisches gegönnt habe. Da lobe ich mir meine Borddusche, alles an Deck, sitzen, frische Luft und Bewegungsfreiheit.

Für Erwin und Michael war das wohl in Ordnung, die haben’s genutzt und wohl auch genossen.

Letztendlich haben wir 36,- € für diese eine Nacht bezahlt, inklusive Strom (Wasser haben wir nicht benötigt), was ich angesichts des Ambientes auch nicht so ganz schrecklich überteuert finde, zumal man das dann durch drei teilt. Offenbar gewöhnt man sich im Laufe der Zeit an die Preise hier und wird da irgendwie schmerzfrei.

Michael und Erwin hatten ihren Flieger nach Hause am Samstag, den 22.06 von Korfu aus gebucht. Die Nachfolgecrew sollte in Lefkas zu steigen. Das war auch alles so abgestimmt.

Wir mußten jetzt nur noch entscheiden, wann wir in Lefkas einlaufen wollten. 

In Vathi hatten wir ein gut funktionierendes Internet und wir versuchten alle möglichen Reiseverbindungen von Lefkas nach Korfu heraus zu finden. Das war gar nicht so einfach und wenig ergiebig. Wir beschlossen, schon Donnerstagabend in Lefkas ein zu laufen, so dass die beiden den ganzen Freitag Zeit haben würden, um Ihre Reisemöglichkeiten zu erkunden.

Im Nachhinein aus meiner Sicht eine gute Entscheidung.

Bei Totenflaute legten wir in Vathi ab und ich startete erst einmal eine ordentliche Duschorgie an Deck.

Kaum war ich damit durch, gab’s auch schon ein wenig Wind, nicht ganz so aus der Richtung, in die wir wollten, aber ein paar Kreuzschläge brachten uns dann in die Einfahrt des Kanals von Lefkas. Ab da, war dann motoren angesagt.

Offenbar wurde der Kanal in den letzten Jahren irgendwie auf Vordermann gebracht. Es gibt eine rechtskonforme Betonnung (rot an BB, grün an Stb) und die Wassertiefe hat auch die Solltiefe von sechs Metern.

Auf der Hinfahrt in die Ägäis im Jahr 2015 sind wir ja dort noch im Schlick stecken geblieben.

Schöne Fahrt unter Motor durch den Kanal. Aber dann: Liegeplatzsuche. 

Wir hatten im Internet die Liegepreise der Lefkas Marina eruiert. 55,- €/Tag waren uns dann doch etwas zu happig, zumal es von der Marina in die Stadt noch ein kräftiger Fußmarsch ist. Also Stadthafen.

Ich hatte das schon geahnt: Lefkas ist Basis von diversen Charterfirmen und die belegen ein Gutteil der Stadthafenpier.

Mooringleinen kreuz und quer, Ankerketten dazwischen, wir quetschten uns irgendwie in ein freies Loch und kaum hatten wir, wie kann es anders sein, vor Buganker festgemacht, aufgeräumt, unser großes Sonnensegel aufgespannt, kam wieder einmal ein Grieche angelaufen und meinte, dass wir auf einem Platz einer Charterfirma liegen würden und dass wir morgen, also am Freitag dort weg müßten. Für die Nacht von Donnerstag auf Freitag sei das in Ordnung. Der Typ half uns auch noch das Stromkabel zu verlegen.

Wir beschlossen, erst einmal da liegen zu bleiben. Michael und Erwin erkundeten ihre Reisemöglichkeiten.

Ich hatte keine Lust, mich am nächsten Tag mit irgendwelchen Leuten anzulegen. Nach einem ausgiebigen Frühstück bauten wir unser Sonnensegel ab und gingen Anker auf, was auch problemlos klappte und suchten uns einen anderen Liegeplatz weiter nördlich, aber immer noch an der Stadthafenpier.

Nun werden wir ab abends um 23:00 h von einer Schicki-Micki-Disco beschallt, mit „0pen End“.

Die beiden sind dann am Samstagmorgen mit dem Taxi nach Igoumenitsa gefahren, um dann mit der Fähre nach Korfu über zu setzen. 

….. und ich lasse mich hier weiter beschallen, grauslich!

04.06.2019

Kaum hatten wir in Sami an der Pier hinter einem Deutschen Motorsegler festgemacht, kam auch schon ein Grieche auf seinem Moped angeknattert und lamentierte herum, dass wir hier nicht bleiben könnten. Dieser Platz sei nur für Motoryachten reserviert und demnächst (?) würde eine große Yacht kommen.

Der Typ vermittelte nicht den Eindruck einer Autoritätsperson und so beschlossen wir, erst einmal zu bleiben, worin uns der Deutsche auf dem Motorsegler vor uns auch noch bestätigte. War der etwa eine große Motoryacht?

Und wieder einmal passierte NICHTS! Mittlerweile habe ich ziemlich die Nase voll von sich aufplusternden Griechischen Möchtegernhafenbewachern, Liegeplatzorganisatoren oder Leinenanehmern, die von Nichts eine Ahnung haben, aber den Schlauen machen. Es nervt!

Am Donnerstag, den 23.05., segelten Dietmar und ich bei wirklich moderaten Winden zwischen 2 und 4 Bft. aus erst SW-licher Richtung, später dann W nach Kyllini, einem ziemlich grauslichen Fähr- und Fischereihafen an der Südwestspitze des Golf von Patras. Den kannte ich ja bereits und ich wußte genau, wo ich anlegen wollte, da es der einzige Platz war, wo es Strom und Wasser gab.

Mit uns zeitgleich war eine Dänische Yacht eingelaufen, die nach meiner Auffassung etwas ziellos im Hafen herumfuhr. Kaum hatte ich den von mir ausgeguckten Liegeplatz auf’s Korn genommen, kam diese Yacht mit einem Ehepaar besetzt, angerauscht und drängelte sich zwischen mich und die Pier. Ich verzichtete auf irgendwelche Aktionen und legte ein Stückchen weiter vor denen an. Meine Laune wurde dadurch aber nicht besser!

Wie bereits während unserer bis dahin gemeinsamen Segelzeit und in den vorherigen Häfen erwies sich Dietmar als wirklich kompetenter und vorausschauender Segler, auf den ich mich bei allen Aktionen verlassen konnte, auch wenn es manchmal unvorhergesehene Situationen gab, bei denen schnelles Reagieren angesagt war. Das war schon gut.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich hier seine Qualitäten als Handwerker, sprich Elektriker. Während einer Flautenfahrt unter Motor fummelte er die Anschlüsse des Autopiloten in der grauen Steuerungsbox (oder wie immer das Ding auch heißt) in dem Schapp hinter meiner Koje wieder zusammen. Da fiel immer wieder ein Stecker ab, so dass der Automat nicht funktionierte. Ich hatte es noch nicht einmal geschafft, den Deckel von der Kiste ab zu kriegen. So wie Dietmar das dann dargestellt hat, hat er alles nun mit Kabelbinderstrapsen fixiert und nichts kann mehr auseinanderfallen. Das hätten diejenigen, die in der Vergangenheit mehrmals an dieser Kiste herumgefummelt haben auch leisten sollen, haben sie aber nicht. Eben griechisch.

Wie geplant kamen am Abend Volker und Felix an Bord. Gemeinsam hatten wir das „Vergnügen“ zu beobachten, wie hinter uns ein großer Fischtrawler vor zwei Bugankern rückwärts an der Pier fest machte. Das Schiff war keine drei Meter von uns entfernt. Hut ab, die Jungs haben es drauf. Mir war ja dann doch etwas mulmig, ob sie mein Schiff während ihrer Rangiererei nicht doch vielleicht etwas platt machen würden.

Wir fanden noch eine Taverne mit preiswertem und leckerem Essen nicht weit vom Hafen entfernt und hatten noch einen netten Abend mit der neuen Crew.

Volker und Felix Siegert und ich

Eigentlich wollten wir am nächsten Morgen noch im Supermarkt einkaufen gehen. Aber ein Beamter der Port Police forderte uns auf, unseren Liegeplatz schnellstmöglich zu verlassen, da weitere Trawler erwartet wurden. Flexibel, wie wir sind, beschlossen wir, nach Mesolonghi zu segeln und dort einzukaufen. Die vor uns liegenden Dänen waren nicht an Bord! Die sollten auch weg. (Hoffentlich hat ein Fischtrawler die beim Anlegen plattgemacht 😁)

Gesagt, getan, wir segelten ganz gemütlich nach Mesolonghi. Ein paar Schiffe lagen schon längs der Pier, kein Strom, kein Wasser, kein Hafengeld, nur der Weg in die Stadt zum Einkaufen war denn doch etwas weit. Meine drei Mitsegler haben es heldenhaft gemeistert.

Wir hatten alles, was wir brauchten und starteten am nächsten Tag (25.05.) bei achterlichem Wind in Richtung Navpaktos. Ich ließ mich “breit schlagen“, den Spinnaker zu setzen, was auch mit einigen kleinen Schwierigkeiten gelang. Dank des Einsatzes von Dietmar bekamen wir das Ding dann unvertörnt hoch und konnten ca. eineinhalb Stunden Spi-segeln vom Feinsten genießen. Leider mußten wir den Spi noch vor der Durchfahrt der Rion-Andirrion Brücke bergen, da wir sonst hätten shiften müssen. Das war mir dann doch zu aufwändig und wie sich im Nachhinein dann auch herausstellte, gut so, da der Wind auf fünf Bft. zulegte.

Dietmar Köhn unter Spinnaker Richtung Rion-Andirrion Brücke im Golf von Patras

Nur unter Großsegel unterquerten wir die Brücke, die Kommunikation mit der Traffic Control verlief diesmal problemlos, aber wir mußten dann bei fünf Windstärken und entsprechender Welle an dem Schwimmsteg von Navpaktos festmachen. Die Crew war eingespielt. Es klappte makellos.

Wir unterqueren die Riron-Andirrion Brücke, Dietmar am Ruder

Plangemäß verließ uns Dietmar am nächsten Morgen, um nach Hause zu fliegen. Wir, Volker, Felix und ich segelten nach Trizonia – kenne ich ja schon. Nichts aufregendes, außer, dass der Wind wieder einmal gegen uns war. Also kreuzen. Trotzdem waren wir früh dort, fanden einen guten Liegeplatz längsseits der Pier (selbstverständlich ohne Strom und Wasser, aber auch ohne Hafengeld), so dass Volker und Felix noch einem Badevergnügen? (Wassertemperatur 18 Grad) nachgehen konnten.

Am nächsten Tag (27.05.) ging es wieder einmal nach Galaxidhi. Drehende zu- und abnehmende Winde aus erst SE lichen, dann NE lichen Winden machten einige Segelmanöver notwendig, bis wir dann bei Flaute unter Motor in den Hafen von Galaxidhi einliefen und wie schon einmal gehabt, an der Außenseite der Pier längsseits festmachten, weil der Hafen selbstverständlich `mal wieder rappel voll war. 

Und, wie kann es anders sein: Schon wieder tauchte ein Grieche auf, der meinte, er müßte uns sagen, wo wir denn gefälligst festzumachen hätten, weil ja wieder ein großes Motorboot an der Stelle anlegen würde, an der wir gerade lagen. Es gab aber kaum eine andere Möglichkeit außer mit Buganker und Heckleinen außen an der Pier, längsseits einer Yacht mit Australischer Flagge, wobei der einhandsegelnde Australier sich durchaus als hilfsbereit und nett erwies.

Dem Griechen beschied ich erst einmal ein klares „No, I don’t move“, worauf dieser sich von dannen machte und sich auf einer Bank ein paar Meter weiter niederließ. Es stellte sich heraus, dass der Typ eigentlich der Besitzer des Tankwagens war, der die Yachten mit Diesel versorgen wollte, nichts anderes.

Draußen in der Bucht ankerte eine große Motoryacht vom Typ „Gin-Palast“ deren Crew bereits vor unserem Anlegemanöver an der Pier mit ihrem 300 PS Dingi festgemacht hatte. Die warteten wohl auf ihre Chartergäste, die sich auf Landgang befanden, um sich dann mit denen wieder an Bord zu begeben. So kam es dann auch.

Volker und Felix hatten sich zum Einkaufen in den Ort begeben. Ich saß allein an Bord und wie konnte es anders sein, zwei uniformierte Beamte der Port Police. tauchten auf und fragten in aller Höflichkeit, ob ich bereit sei, mein Boot anders wohin zu verholen. Die beiden Beamten erklärten, dass sie eigentlich gar nicht zuständig seien, aber sie seien von der Hafenverwaltung gebeten worden, mich zu fragen, ob ich bereit sei, Platz zu machen für die Motoryacht, die da kommen sollte. Das hatte ich so noch nie erlebt. Ich zeigte mich kooperativ und fragte, wo sie mich denn hin haben wollten. Ja, da war guter Rat teuer. Wir marschierten gemeinsam die voll belegte Hafenpier entlang, bis zu den Plätzen, wo die Fischerboote lagen, aber so richtig fündig wurden wir nicht.

Zwischenzeitlich hatte sich auch die Hafenmeisterin, oder was immer sie auch war, jedenfalls kassierte sie die Liegegebühren, dazugesellt und meinte, der Platz zwischen den Fischerbooten sei doch ideal. Diese Meinung konnte ich dann doch nicht teilen und wir einigten uns darauf, dass ich dann doch mittels Buganker und Heckleinen längsseits des Australiers am Molenkopf anlegen sollte.

Das Problem war allerdings, dass meine Crew nicht da war. Die waren einkaufen! Nun sollte ich die beiden über Handy anrufen, um sie zum Schiff zu beordern, um den Liegeplatz zu räumen. Dazu hatte ich allerdings nicht die geringste Neigung. Erstens, weil die beiden dadurch ohnehin nicht schneller am Schiff gewesen wären und zweitens zeichnete sich in keinster Weise ab, dass da irgendeine Eile notwendig gewesen wäre. So war’s auch. Während wir noch über telefonieren oder nicht telefonieren debattierten, tauchten die beiden vollbeladen mit ihren Einkäufen auf und, nachdem wir den ganzen Kram unter Deck gebracht hatten, fuhren wir das Manöver. Ablegen, Buganker fieren, rückwärts an den Molenkopf und mit Hilfe des netten Australiers lagen wir dann relativ gut. Alle waren’s zufrieden. Port Police, Hafenmeisterin und wir mehr oder weniger auch.

Wir gingen in der gegenüber liegenden Kneipe essen. 

Von hier aus durften wir dann auch das Anlegemanöver des Supertrumms von einer Motoryacht bewundern. Herumwuselnde Crew, dümmlich auf dem Achterdeck herumstehende Passagiere und an Land dienstbeflissene Helfer – wer braucht so `was? 

Zurück an Bord durften wir dann auch noch das sich ein Stockwerk über uns befindliche Gelage der offenbar der Sprache nach osteuropäischen Chartergäste genießen, welches bis ca. fünf Uhr morgens dauerte. Ich gebe es unumwunden zu: Meine Ressentiments gegen derartige Vertreter der menschlichen Gesellschaft wachsen zunehmend.

Warum diese Herrschaften nun umbedingt an der Pier anlegen mußten, ist mir immer noch nicht recht eingänglich. An Land waren sie schon vorher mit ihrem Dingi und die Hucke voll saufen hätten sie sich auch vor Anker draußen in der Bucht können.

Das Highlight gab’s dann noch am nächsten Morgen, wir saßen gerade beim Frühstück, als der erste von den Typen an Deck erschien und mit Hilfe einer Flasche Bier eine weitere Flasche öffnete, wie man das so macht, wenn man keinen Flaschenöffner hat, Kronkorken an Kronkorken, ein Schwall Bier ergißt sich über Deck, wen kümmerts. Offenbar ist an Bord dieser millionenschweren Luxusyacht ein Flaschenöffner ein unbekanntes Instrument oder nur für dahingehend ausgebildete Crew verfügbar.

Wie krank müssen solche Typen sein, um sich gleich nach dem Aufstehen morgens um 10 Uhr das erste Bier `rein zu zimmern?

Während unseres Frühstücks wurden wir dann auch noch mit deren Abgaswolke beglückt und Volker durfte dann auch noch an Land springen und deren letzte Landleine loswerfen. Ganz ohne fremde Hilfe geht’s bei „Millionärs“ dann wohl doch nicht.

Unser Start gestaltete sich erst einmal unspektakulär. Felix wollte unbedingt noch einmal ankern und so hatte ich eine – jedenfalls nach dem Handbuch – nette Ankerbucht etwas westlich des Kap Psaromita ausgeguckt. Kallithea.

Mit mäßigem Wind aus südöstlicher Richtung segelten wir ganz kommod Richtung Westen, bis sich eine umlaufende Flaute breit machte. Wir dümpelten in alle möglichen Richtungen dahin und sahen dann eine Yacht mit achterlichem Wind auf uns zu kommen, begleitet von weißen Schaumkronen auf den Wellen. Da kam was auf uns zu. So war’s auch. Schlagartig drehte der Wind auf West und legte auf sechs Windstärken zu.

Die Genua wurde verkleinert, das erste Reff ins Groß gebunden, dann das zweite. Zeitweilig wehte es mit bis zu 27 Knoten. Und natürlich volle Kreuz.

Als wir dann endlich abends um 19:00 h in der Bucht von Kallithea ankamen, waren wir froh, nach drei Ankerversuchen endlich einigermaßen ruhig zu liegen. 

Es gab zwar Fallwinde aus allen möglichen Richtungen und das Boot fuhr vor der Ankerkette hin und her, aber ich fühlte mich eigentlich ziemlich sicher. Felix verzichtete auf sein geplantes Badevergnügen.

Eine mit Öestereichern besetzte Charteryacht ankerte dann auch noch in einiger Entfernung und leistete uns dann auch noch Gesellschaft.

Der nächste Tag brachte dann zwar etwas weniger Wind, es waren aber immerhin noch fünf Windstärken aus WNW und natürlich volle Kreuz. Mit erstem Reff und auf Genua III Größe eingerolltem Vorsegel kreuzten wir den ganzen Tag über den Golf von Korinth auf, hin und her, bis wir dann um 18:30 h wieder am Schwimmsteg in Navpaktos festmachten. Das war schon etwas „heavy“, wie man so auf Neudeutsch sagt. Da frage ich mich, wieso ich eigentlich aus der Ägäis abgehauen bin, treffe ich doch hier auf die gleichen Windverhältnisse wie dort.

Der nächste Tag (30.05.) brachte dann etwas moderatere Windverhältnisse. Bei drei Windstärken aus SW hatten wir wenigstens ein „langes Bein“ – wie man so sagt – in Richtung Patras.

Wie ich schon an anderer Stelle erwähnte, sind die Schwimmstege, an denen die Gäste normalerweise anlegen, von einem Sturm zerstört und es gibt nur ganz wenige freie Plätze, die ansonsten von einheimischen Stammliegern belegt sind. Gut, dass ich mich bei meinem letzten Aufenthalt und dann noch einmal über Internet vorher angemeldet habe. 

Wie geplant verließen mich am Freitagmorgen nach dem Frühstück Volker und Felix, um zu ihrer Familienfeier nach Berlin zu fliegen.

Nun darf ich erst einmal die nächsten vierzehn Tage bis zum Eintreffen der neuen Crew hier alleine verbringen. Schau’n wir `mal, wie’s wird. Es gibt genug zu tun.

Ich werde berichten.

Mein „idyllischer“ Liegeplatz in der Patras Marina

10.05.2019

Weiter geht’s am Freitag, den 10.05., nach Kiato. Seglerisch nicht weiter aufregend. Ein typisch griechischer Fischereihafen, ohne irgendwelche Versorgungsmöglichkeiten was Strom und Wasser an der Pier an geht. 

Der Versuch, bei der Port Authority die TEPAI-Steuer zu bezahlen, war nicht erfolgreich. Stattdessen erklärte der Beamte uns, dass wir am nächsten Tag von unserem Liegeplatz verschwinden sollten, was wir natürlich nicht taten. Es passierte auch nichts weiter.

An diesem Tag kam wie geplant Claudia Nohle an Bord.

Da ja die Griechen behaupteten, dass die Bezahlung der TEPAI-Steuer nun übers Internet funktionieren würde, versuchten Johannes und ich uns daran. Irgendwie funktionierte das Internet im Hafen recht gut und siehe da, wir kamen auf die entsprechende Seite mit all dem Formularkram. Das klappte sogar. Auch die SEPA-Überweisung von meinem Konto an die Bank of Greece funktionierte. Nun bin ich mein Geld los, eine Bestätigung von den Griechen habe ich bis heute aber nicht. Geht man auf die entsprechende Internetseite erhält man die Nachricht „Under Construction“. Wenig hilfreich.

Am Sonntag, 12.05. machten wir uns dann bei mäßigem bis gar keinem Wind auf in Richtung Itea, einem Ort auf der gegenüber liegenden Seite des Peloponnes. Das ist der ehemalige Hafen des antiken Delfi. Die Stadt selbst, ist nicht der Hit, der Hafen ist o.k., es gibt Strom und Wasser, aber ansonsten ziemlich tot. Das Wetter war auch nicht so prickelnd und so beschlossen wir, uns ein Auto zu mieten und das Orakel von Delfi aufzusuchen. Gesagt, getan. Die 12 Euro Eintritt waren es wert. Das „Raufgekraxle“ durch die antiken Trümmer war für mich zwar wirklich mühsam, aber es hat sich gelohnt. Was die alten Griechen damals so gebaut hatten: Fantastisch. Und dann noch der Ausblick über das darunter liegende Tal und die umgebenden Berge: Grandios. Der Ausflug war’s wert. Und was hat uns die Pythia, das Orakel, geweissagt? …Nichts!

Das Theater von Delfi und die Tempelanlagen in grandioser Landschaft

Die fünf Meilen Fahrt nach Galaxidhi am nächsten Tag legten wir unter Motor zurück. Der Hafen war weitgehend von einer Flottille belegt, aber dennoch fanden wir einen Platz längsseits der Pier. 

Das sah alles nach ziemlicher Party aus, man baute eine kleine Bühne und Lautsprecherboxen auf. Aber als wir von unserem Tavernenbesuch zurückkamen, war alles wieder abgebaut und Friede, Freude, Eierkuchen.

Von Galaxidhi ging es nach Trizonia. Abgesehen davon, dass wir bei fünf Windstärken das erste Reff einbinden mußten, auch kein besonderes Ereignis. der Hafen war relativ leer, wir fanden einen Liegeplatz längsseits der Pier. Die alte Yacht, die seit ewigen Zeiten versunken im Hafen gelegen hatte, die Peter und Rico noch bei unserem letzten Besuch schnorchelnd erkundet hatten, war nicht mehr da. Ansonsten, das Übliche: Kein Strom, kein Wasser.

Der nächste Ort, den wir ansegelten, war Navpaktos, kurz vor der Brücke, die den Golf von Patras überspannt. Dahin mußten wir kreuzen, sogar mit einem Reff im Groß. Der alte, von den Venezianern erbaute Hafen ist so winzig, dass ich mich nicht getraut habe, dort an irgendeiner Anlegestelle an zu legen. Es gibt dort eigentlich nur drei Möglichkeiten, an einer Anlegestelle fest zu machen, die aber für ein Schiff, wie ich es habe, aus meiner Sicht ungeeignet sind, es sei denn, man versucht es mit Buganker und Heckleinen. Bei der vorgegebenen Windrichtung erschien mir das aber auch wenig sinnvoll, um ruhig schlafen zu können.

Navpaktos Hafen

Außerhalb der mittelalterlichen Hafenmolen gibt es mittlerweile einen Schwimmsteg, an dem wir dann festmachten. Diese Anlegemöglichkeit ist in den Handbüchern, die ich habe, nicht verzeichnet. Man liegt hier etwas unruhig, weil man dem Schwell bei Windrichtungen aus allen westlichen Richtungen ausgesetzt ist, aber Strom- und Wasserversorgung funktionierten.

„Yssabeau“ am Ponton außerhalb des Hafens von Navpaktos

Wir erkundeten den wirklich netten Ort, Claudia kletterte sogar den Berg zu der Venezianischen Festung hinauf, Michael, Johannes und ich zogen es allerdings vor, durch die kleine Innenstadt zu laufen, bei einem Bier das Flair der Altstadt zu genießen und noch ein paar Lebensmittel im Mini Market einzukaufen. 

Abends fanden wir eine wirklich nette Taverne in der Altstadt mit einem für Griechische Verhältnisse außergewöhnlichen Menüangebot. Sehr lecker und dabei auch noch preisgünstig. Wir waren umgeben von Einheimischen, das sprach für den Laden.

Johannes und Michael Harden, Claudia Kohle und ich n der netten Taverne in Navpaktos

Am nächsten Tag, Freitag den 17.05., gings dann unter der Rion – Andirrion Brücke hindurch nach Patras. Das Brückenbauwerk ist wirklich beeindruckend und gilt als die längste, an Tragseilen befestigte Brücke der Welt.

Laut Handbuch soll man die „Traffic Control“ über UKW fünf Meilen bevor man die Brücke passieren will, anrufen, was ich auch mehrmals versuchte. Außer einem unverständlichen Gebrabbel kam da keine Antwort. Ich wurde dann doch ein wenig nervös. Wir passierten die Brücke und das war`s.

Der Hafenmeister in Patras wies uns einen Liegeplatz zu, der konnte sich offenbar noch von meinem letzten Besuch im Jahr 2017 an mich erinnern. Sehr freundlich, sehr hilfsbereit und nett. Allerdings mußten wir gleich für zwei Nächte im Voraus bezahlen, unabhängig davon, ob man wirklich zwei Nächte blieb.

Wir waren bereits mittags in der Marina Patras angekommen, das Schiff wurde aufgeklart und geputzt und Michael und Johannes beschlossen, angesichts der verbliebenen Zeit, doch schon abzumustern, um noch einen Tag in Athen mit Sightseeing zu verbringen.

Unser neuer Mitsegler, Dietmar Köhn, war bereits auf dem Weg und Claudia und ich suchten das nahegelegenste Restaurant auf, um auf ihn zu warten. Das klappte auch per Whatsapp und Google-Earth. Um 21:00 h saß Dietmar bei uns am Tisch.

Claudia verließ uns plangemäß am Samstag nach dem Frühstück und Dietmar und ich gingen erst einmal einkaufen. Es gab sogar in fußläufiger Entfernung einen Lidl.

Nachdem wir unsere Einkäufe aufs Schiff geschleppt und verstaut hatten, beschlossen wir, doch noch nach Mesolonghi, auf der anderen Seite des Golfes von Patras zu segeln. Wir mußten dort zwar hin kreuzen, aber angesichts von drei Windstärken war das ein ziemlich entspanntes Segeln. 

In Mesolonghi gibt es eine Marina, in der ich 2015 auch schon einmal gewesen bin. Nach einschlägigen Informationen wurde dem Betreiber in den letzten Jahren allerdings die Betriebserlaubnis entzogen. Warum auch immer. Es gab in diesem Jahr unterschiedliche Informationen, ob die Marina nun wieder in Betrieb sei oder nicht. 

Während wir durch den Kanal von Mesolonghi motorten kontaktete ich die Marina über UKW und erhielt sogar eine Antwort: „It is not possible to enter the Marina!.“

Also fuhren wir an der Marina vorbei und legten an der Stadthafenpier (oder was immer das auch ist) längsseits an. Kein Strom, kein Wasser aber auch kein Hafengeld.

Bei anfänglichen moderaten Windverhältnissen legten wir am nächsten Morgen in Mesolonghi ab, motorten durch den Kanal und nahmen Kurs auf Astakos, einem Hafen auf der Festlandsseite. Der Wind brieste mehr und mehr auf und letztendlich liefen wir nur unter Großsegel vor dem Wind in die Bucht von Astakos ein.

Wie im Handbuch beschrieben, war dieser Hafen bei der vorhandenen südlichen Windrichtung sicherlich nicht die erste Wahl. Aber es gab keine andere. 

Wir mußten mit Buganker rückwärts zur Pier anlegen und das bei sechs Windstärken Seitenwind und entsprechender Welle. Das erste Mal in dieser Saison.

Es lagen schon mehrere Yachten an der Pier und wir boten ein ziemliches Hafenkino.

Der erste Versuch, den Anker aus zu bringen, scheiterte schon daran, das die Ankerwinsch die Kette nicht aufholen konnte und diese somit immer wieder über die „Nuß“ abslippte. Bis ich erkannt hatte, dass die Bremse des Ankerspills nicht fest genug angezogen war, verging einige Zeit, in der wir ein wenig hilflos mit hängendem Anker im Hafen trieben. 

Ich erklärte Dietmar, wie er mit der im Ankerkastendeckel befestigten Kurbel die Bremse des Ankerspills festsetzen konnte und nach zwei weiteren Ankerversuchen lagen wir dann, Dank vieler helfender Hände der umliegenden Segler, sicher vertäut an der Pier.

Einem in einer roten Weste herumwuselnden Griechen, der natürlich kaum Englisch verstand und der versuchte meine Leinen irgendwie und irgendwo völlig unsachgemäß festzubinden, machte ich erst einmal klar, wer hier das Sagen hatte und dass er abhauen sollte, was er dann auch tat.

Wir lagen sehr unruhig an der Pier aber im Laufe des Abends flaute der Wind zusehends ab und wir hatten eine ruhige Nacht. Strom und Wasser gab es auch.

Von hier aus ging`s rüber nach Kioni auf der Insel Ithaka. Der Hafen war rappelvoll. Eine Flotille hatte sich breit gemacht. Die einzige Chance auf einen Landzugang war vor Buganker rückwärts an den Molenkopf zu gehen, was nach drei Anläufen auch gelang. Das Schild mit der Aufforderung, man solle diesen Platz spätestens morgens um 11:00 h verlassen haben, da dort angeblich Ausflugsboote festmachen würden, entdeckten wir erst sehr viel später.

Als wir am nächsten Morgen um zehn nach elf Anker auf gingen, war von einem Ausflugsboot weit und breit nichts zu sehen.

Bei schwachem Wind segelten wir die Küste Ithakas entlang in Richtung Vathi. Da wir aber mitbekommen hatten, das die Flotille auch nach Vathi segelte, fuhren wir einfach weiter und machten in Sami an der Pier längsseits fest. 

14.05.2019

Von Lavrion nach Korinth

Michael Harden und sein Sohn Johannes trafen wie geplant am Samstag den 04.05. auf dem Boot ein. Die Leute von HDM Sailing waren immer noch mit diversen Reparaturen beschäftigt, vor allem die Elektrik machte Probleme. Irgendwann bekamen die das aber wohl in den Griff.

Wir gingen erst einmal im Supermarkt einkaufen, da Sonntags die Läden geschlossen hatten. Nachdem die Handwerker auf dem Schiff fertig waren, konnten wir unseren vom Supermarkt angelieferten Proviant auch stauen. Zum Abendessen ging’s in die Taverne. 

Für Sonntag war Starkwind angesagt und so kam es dann auch. Wir blieben im Hafen, was auch gut so war. Selbst im Hafen baute sich eine Welle auf, so dass das Schiff am Steg ganz schön zu Kehr ging. Weise Entscheidung.

Am Montag, den 06.05. ging`s dann los Richtung Äegina. Bei anfänglich moderatem Wind querten wir die Traffic Route nach Athen. Der Wind nahm ständig ab und drehte auf SW, also genau in die Richtung, in die wir wollten, um dann wieder zuzulegen. An kreuzen war nicht zu denken. Wir rollten die Genua ein und motorten gegen immer mehr zunehmenden Wind und Wellen. Das war kein Spaß! Unter der Südküste Äginas blies es dann mit 17 bis 25 Knoten, so dass wir uns entschlossen, auch das Großsegel wegzunehmen.

Nach einer Weile Bolzerei gegenan, wobei wir kaum voran kamen, entschlossen wir uns, nach Methana ab zu laufen. Das hatte den Vorteil, dass wir mit Genua III segeln konnten.

Das letzte Stück nach Methana mußten wir dann doch noch gegenan motoren und wir wurden ordentlich naß.

Das war schon ein starker Auftakt der Segelsaison, vor allem für Johannes, der ja noch nie vorher gesegelt war. Er hat sich aber tapfer geschlagen.

Michael und Johannes Harden

Am nächsten Tag, dem 07.05. sollte es nach Nea Epidauros gehen. Ich startete den Motor, der ein paar Sekunden lief, um dann gleich wieder auszugehen. Nach einigen vergeblichen Startversuchen war klar, das die Maschine keinen Treibstoff bekam. Ein Blick in den Motorraum und ein wenig pumpen an der Kraftstoffpumpe bestätigte das, spritzte der Diesel doch aus dem Schlauch dierekt vor der Pumpe. Der Schaden war schnell behoben. Gut dass das nicht gestern unterwegs passiert ist.

Unter moderaten Bedingungen segelten wir dann nach Nea Epidauros in einen fast leeren Hafen.

Für den darauf folgenden Tag war die Durchfahrt durch den Kanal von Korinth angesagt. Anfänglich hatten wir noch guten Wind zum segeln, der aber nach und nach abflaute, so dass wir die letzten Meilen zur Kanaleinfahrt motorten, um nicht all zu spät in Korinth an zu kommen.

Das Einklarierungsprozedere verlief unkompliziert, 155,67 € bezahlt, und nach einer Stunde warten, konnten wir den Kanal durchqueren. Für mich nun das dritte Mal, aber doch immer wieder faszinierend. Vom Kanalausgang motorten wir das kurze Stück zum Hafen von Korinth.

Warten auf die Freigabe zur Einfahrt in den „Mythos“ Kanal von Korinth
Kanal von Korinth

Vor uns lief gerade eine Flotille ein und auf dem Molenkopf stand ein wild gestikulierender Grieche, der uns bedeutete, nicht ein zu fahren. Das ineressierte mich aber nicht, da mir klar war, dass der Typ nichts zu sagen hatte. Ich hatte mir bereits überlegt, an der mittleren Innenpier des Hafens an zu legen, da ich den Platz ja von früher her kannte. 

Der Typ rannte um den ganzen Hafen herum, um unsere Leinen an zu nehmen, hatte aber offensichtlich keine Ahnung, wie man ein Segelboot anbindet. Mir war klar, dass das einer der im Hafen herumlungernden Existenzen war, die fürs Leinenannehmen ein Trinkgeld erwarteten. 

Ich war mit dem Platz nicht so richtig glücklich, da wir immer wieder leicht mit dem Kiel auf Grund aufsetzten.

Ich wollte da wieder weg aber der Typ beteuerte in miserablen Englisch immer wieder, dass dies ein guter Platz sei und das Schiff sicher sei. 

Da ich an der Kaimauer sehen konnte, dass das Wasser wieder steigen würde, entschloß ich mich, erst einmal dort zu bleiben, da es hier Strom und Wasser gab, was im anderen Teil des Hafens nicht der Fall war.

Mit einer Penetranz ohnegleichen redete der Typ auf uns ein, bis Michael ihm fünf Euro gab. Dann war er erst einmal weg, um nach einiger Zeit, bei der er sich bei der Flottille herumgetrieben hatte, mit einer weiteren, ebenso dubiosen Gestalt wieder zu kommen.

Keiner von denen konnte vernünftig Englisch aber sie versuchten uns klar zu machen, dass sie zu der Flotille gehörten und wir gut und sicher liegen würden. Denen glaubte ich kein Wort. 

Als sie merkten, dass bei uns nichts mehr zu holen war, zogen die beiden ab. Später stellte sich heraus, dass zumindest einer von denen sich auf einem kleinen Fischerboot, das im inneren Teil des Hafens lag, zu schaffen machte. Von wegen Flottilenmitarbeiter. Die haben uns die Hucke voll gelogen.

Einer von denen kam dann nochmals vorbei, um uns ein Bier ab zu schwatzen, welches er dann auch bekam, nur um ihn endlich los zu werden.

Einer derartige Dreistigkeit, wie sie diese beiden Typen an den Tag legten, war mir bisher noch nicht untergekommen.

Wegen der Entfernung zur Stromversorgungssäule mußten wir unsere beiden Kabel auslegen und mit einem Adapterkabel verbinden, um an die Steckdose zu kommen. 

Am nächsten Morgen dann die böse Überraschung. Unser erstes Kabel nebst Adapterkabel war weg. Geklaut! Das erste Mal in Griechenland, dass ich bestohlen wurde. Der Verdacht fiel natürlich sofort auf die beiden Typen, die wieder im Hafen herumlungerten; zu beweisen war das nicht.

Wir beschlossen in Korinth zu bleiben, da an diesem Tag das Bezahlsystem für die neue Steuer (TEPAI) funktionsfähig sein sollte und ich diese bei der Port Authority bezahlen wollte. Ein neues Kabel nebst Steckern brauchten wir natürlich auch.

Den Diebstahl wollte ich natürlich zur Anzeige bringen, aber der Polizist, den wir vor der Polizeistation trafen, verwies uns an die Hafenpolizei.

Also wir dort hin. Da konnten wir gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche erschlagen, dachte ich.

Wir waren in Griechenland! Selbstverständlich funktionierte das Bezahlsystem nicht, von Barzahlung wollte der Beamte nichts wissen und für die Diebstahlsanzeige wurden wir, nachdem der Beamte ein längeres Telefongespräch geführt hatte, auf den Abend verwiesen. 

Bei einem Eiskaffe Frapé beschlossen wir, uns ein Taxi zu nehmen und das antike Korinth zu besichtigen, der der Elektroladen, in dem wir nach Kabel und Stecker fragten zwar elektrische Haushaltsgeräte verkaufte, aber keine dreißig Meter langen Stromkabel nebst Steckern.

Für zehn Euro brachte uns eine Taxifahrerin bis an die antike Stätte und wir vereinbarten, dass sie uns in zwei Stunden dort wieder abholen sollte. 

Die römische geprägte Tempelanlage war ganz nett anzusehen und der Rundgang bot interessante Fotomotive, aber es waren eben antike Trümmer und die sehen nunmal für einen Laien mehr oder weniger gleich aus.

Nach etwas über einer Stunde waren wir damit durch und hatten noch Zeit für ein hopfenhaltiges Kaltgetränk in einer Taverne.

Das antike Korinth

Die Taxifahrerin kam auch pünktlich und wir fragten sie, ob sie uns zu einem Marineshop fahren könnte, dessen Anschrift Johannes vorher gegoogled hatte. 

Nach längerer Fahrt stellte sich jedoch heraus, dass dieser Laden in Isthmia war, was offenbar vorher nicht klar war. Kabel und Stecker gab’s dort jedenfalls nicht.

Wir erklärten der Taxifahrerin was wir suchten und sie fuhr uns zurück nach Korinth zu einem offenbar speziellen Elektrofachhandel. Hier gab’s alles, was wir brauchten. Wir mußten das nur noch irgendwann zusammenbasteln.

Nettes – griechisches – Erlebnis nebenbei: Als wir vor dem Laden in das Taxi stiegen und die Fahrerin den Zündschlüssel umdrehte, ging die Alarmanlage des Autos an. Mehrere Versuche mit dem Schlüssel das Auto zu starten, ohne die Alarmanlage in Gang zu setzen, scheiterten. Nunsaßen wir da und warteten auf den Chef des Taxiunternehmens den die Fahrerin angerufen hatte, damit er einen neuen Schlüssel brachte. Der kam dann auch, brachte einen neuen Schlüssel und schon hörte das gehupe auf. Wir fuhren in Richtung Schiff, wurden aber durch eine Straßensperrung umgeleitet, so dass wir nicht bis vor die Hafenmole fahren konnten.

Dies wiederum hatte den Vorteil, dass ich es nicht mehr so weit zur Port Police hatte, wo ich ja meine Diebstahlsanzeige aufgeben wollte. 

Während Michael und Johannes unsere Einkäufe zum Schiff brachten, suchte ich die Port Police auf.

Zwei nette junge Beamte nahmen sich meiner an, wußten aber auch nicht so recht, was sie machen sollten, nachdem ich geschildert hatte, was ich wollte.

Nach deren Aussage gab es zwei Möglichkeiten: Die erste sei, dass ich eine Verlustanzeige aufgebe und ich einen Nachweis für die Versicherung bekäme – was in meinem Fall keinen Sinn machte, lag der Schaden doch unter 50,- Euro – und die zweite Variante sei, ich gäbe eine Anzeige auf, dafür müßte ich im vorhinein erst einmal 50,- Euro bezahlen, die Sache würde dann vor Gericht gehen, wo ich dann persöhnlich hätte erscheinen müssen, um überhaupt eine Strafverfolgung in Gang zu bringen. Dazu hatte ich erst recht keine Lust, hatte die Ersatzbeschaffung des Kabels doch gerade einmal 34,- Euro gekostet.

Ich schilderte den beiden Beamten noch den Vorfall mit den beiden Typen im Hafen ohne diese direkt des Diebstahls zu bezichtigen, was ein gewisses Maß an Heiterkeit hervorrief. Die beiden waren wohl Drogenabhängig und den Jungs von der Polizei bekannt.

Ich zog zwar unverrichteter Dinge von der Polizeistation ab, war aber doch irgendwie zufrieden, auf Gehör gestoßen zu sein.

Demnächst geht’s weiter.