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Dies ist die Homepage von Jörg Gegenfurtner und seiner Segelyacht „Yssabeau“. 

Es gibt Neues:

22.10.2020

Nun bin ich nach einer etwas abenteuerlichen Reise  wieder zu Hause in Kiel. Die Yssabeau liegt in der Marina Arnovecchio in der Nähe von Pisa ein Stück den Fluß Arno hoch. Recht Idyllisch, aber auch etwas rustikal die Anlage.

Wirklich super war, dass mir meine letzte Crew – Kathrin,  Ralf und Christian – tatkräftig bei der Außerdienststellung zur Seite gestanden haben. Bewährt hat sich auch der Mietwagen, den wir für zwei Tage gemietet hatten und mit dem wir dann am Dienstag in der Nacht nach Bergamo gefahren sind, wo wir über „Booking.com“ eine Unterkunft gebucht hatten.

Am 21.10. gab es keine zumutbare Flugverbindung nach Hamburg, weder von Pisa aus noch von Bergamo. Also flog ich mit den anderen nach Berlin, stieg in Schönefeld in den Zug, umsteigen in Berlin Hauptbahnhof und dann wieder in Hamburg.

Wie das dann so ist bei dem „Unternehmen Zukunft“ fiel der Anschlusszug nach Kiel komplett aus. Also ging es mit dem Regionalexpress nach Neumünster, wo ich dann noch einmal umsteigen durfte. Alles etwas mühsam mit 20 Kilo Gepäck plus Tasche als Handgepäck. Vom Kieler Bahnhof gönnte ich mir dann ein Taxi nach Hause. Es war ein langer Tag.

…. nun geht’s ab ins Winterlager.
…. Requiesce in pace.

11.10.2020

Endlich einmal wieder Zeit und Muße und ein funktionierendes WiFi. Wir sind eingeweht. Wo? In Santa Marinella. Netter kleiner Hafen mit netten Leuten und für Italienische Verhältnisse fast preiswert, sieht man einmal von Ostia ab.

Der Crewwechsel in Neapel hat gut geklappt. Nur das Wetter hat verrückt gespielt. Vier Tage lang nur Regen und Starkwind, Da sind wir auch am Montag noch im Hafen geblieben. Dann aber ging’s ab nach Capri. Wir wollten dort ankern, weil schon klar war, dass die dortige Marina horrende Liegegebühren verlangen würde.

…. der Vesuv. Nun haben wir sie alle drei!

Wir klapperten alle im Segelhandbuch aufgeführten „Ankerplätze“ ab, um festzustellen, dass man dort bestenfalls einen Badestopp einlegen konnte. Es war zu tief und zu nah am Ufer und der Schwell war so stark, dass es einem das Bier von der Back fegte. 

…. wenn bei Capri die Sonne rot im Meer versinkt …..

Notgedrungen motoren wir also dann doch in den Hafen und bissen in den sauren Apfel. 130 Euro für die Nacht!!! das war bisher die Krönung und man kann nicht behaupten, dass die Marinaeinrichtungen besonders komfortabel sind.

Wir begnügten uns mit dem bisher gewonnenen Eindrücken von der Insel und segelten weiter nach Ischia, wo wir dann vor dem Hafen von Sant’Angelo ankerten. Hier haben wir wenigstens das Liegegeld gespart. Wir hatten eine ruhige Nacht bis am Morgen Wind auf kam und die Welle genau in die Bucht stand. Der Anker slippte und wir machten uns hurtig davon. Das war dann Ischia.

Wir segelten dann die Küste entlang, von Hafen zu Hafen, die Marinas rufen unterschiedlich teure Preise auf, der gebotene Komfort steht selten im angemessenen Verhältnis zum Preis. Es gibt keine brauchbaren Ankermöglichkeiten.

In Ostia – in der Nähe von Rom – fand der letzte Crewwechsel statt und nun geht es in Richtung Pisa, wo ich in der Marina Arnovecchio für’s Winterlager eingebucht habe.

Wir werden voraussichtlich am 18. oder 19.10. die Marina anlaufen, dann das Schiff an Land stellen und für den 21.10 ist der Flieger nach Hause gebucht. 

 

23.09.2020

Gleich vorweg: Es gäbe noch ein oder zwei Plätze in der Zeit vom 03.10. bis 09.10. für Kurzentschlossene. Von wo nach wo? Irgendwo zwischen Rom und Pisa oder so.

Wir haben uns entschlossen, die Äolischen oder auch Liparischen Inseln abzuklappern. Vulkano hatten wir ja schon und nun ging’s nach Lipari, Filicudi, Salina und dann nach Stromboli. Die Inseln sind wirklich sehr schön, aber natürlich auch vom Tourismus gebeutelt. Das gilt natürlich auch für Segler und auch noch in der Nachsaison.

Wir sind bei Tag an der Nordseite des Stromboli entlang gesegelt, konnten aber kaum irgendwelche imposanten Vulkanaktivitäten beobachten. Die Mooringboje vor der kleinen Inselstadt Bartolomeo kostete uns dann 60- € inklusive Shuttlesevice an Land und wieder zurück.

Das Besteigen des Vulkans haben wir uns dann verkniffen.

Wir sind dann rüber aufs Italienische Festland nach Tropea – ein sehr schöner Ort – und dann weiter an der Küste entlang Richtung Norden. Mangels Wind haben wir viel motoren müssen; von dem zu diesem Zeitpunkt in Griechenland tobenden Medicane haben wir nichts mitbekommen. Eher das Gegenteil: Flaute!

Über Salerno und Amalfi bewegen wir uns nun in Richtung Neapel, wo dann am kommenden Wochenende ein Crewwechsel stattfinden wird.

Der Stromboli explodiert gerade nicht!
Wo bleibt er denn, der Lavafluss?

 07.09.2020

Wir sind immer noch auf Sizilien. Nach dem Abstecher zur Insel Vulcano (s. Ricos Reiseberichte) sind wir nun nach 25 Seemeilen Motoren mangels Wind  in in der Marina Capo Orlando gelandet. 

Von Vulcano aus sind wir wieder zurück nach Milazzo in die Marina Poseidon. Dort haben wir ein Auto gemietet, um Rico und Elisabeth zum Flughafen nach Catania zu bringen.

Für die Hinfahrt wählten wir die Tour durch die Berge, fantastisch. Spektakuläre Serpentinenstraßen, herrliche Ausblicke auf Berge und Täler, schöne Örtchen, wenn auch ein bisschen morbide, ausgesprochen nette Tour.

Zurück dann über die – natürlich – mautpflichtige Autostrada mit unendlich vielen Tunneln und dann noch Einkaufen beim „Lidl“. So ein Mietwagen hat schon was.

Noch ein Wort zur Liegeplatzsituation: Auf Vulcano haben wir in einer Bucht geankert, wo, abgesehen davon davon, dass es eh rappelvoll war, die Touriausflugsboote für reichlich Schwell gesorgt haben ( dafür hat es aber nichts gekostet). Am nächsten Tag  sind wir dann sozusagen um die Ecke gefahren nach Porto Levante, um dann für sage und schreibe 90,- € an einem wackeligen Schwimmsteg festmachen zu dürfen, Strom und Wasser inclusive.

Das ist der Blick aus unserer Ankerbucht auf Vulcano
….und das auch noch

Der von den Ausflugsbooten und Fähren verursachte Schwell machte das Liegen hier nicht gerade angenehm.

Das Gleiche gilt für die Poseidon Marina in Milazzo. Eigentlich ist das ein netter Hafen, wäre da nicht der zeitweilige, durch die zahlreichen Motorboote und vor allem die regelmäßig verkehrenden Schnellfähren verursachte Schwell. Da geht’s richtig zur Sache. Es hat uns das Frühstücksgeschirr vom Tisch gewischt.

Um das ′mal richtig deutlich zu machen: Italienische Motorbootfahrer sind eine Pest. Es gibt für deren Geschwindigkeitszustände nur zwei Varianten : Full Power oder Null, d.h. vor Anker liegen und angeln. Niemand nimmt Rücksicht auf andere Bootfahrer, schon gar nicht auf Segelboote.

Auf der anderen Seite muß man auch berücksichtigen, das das Personal in den Marinas ausgesprochen hilfsbereit und freundlich ist. Auch wenn es Sprachprobleme gibt, alles richtet sich zum Besten. Kostet aber auch!.

Wir überlegen noch, wie es weiter geht. Einig sind wir uns darüber, dass wir die Äolischen Inseln absegeln wollen, aber unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt, wie es dann weiter geht. Ich bevorzuge, in Richtung Italienisches Festland zu gehen, um dann das Boot irgendwo nördlich von Rom ins Winterlager zu geben. Konkret ist da noch gar nichts. Wir werden sehen.

03.09.2020

Das ist der Etna. Der hat uns eingeäschert!

02.09.2020

Bisher ist alles gut gelaufen. Nach einem Hafentag in Reggio die Calabria – bei fünf Windstärken aus Nord-West hatten wir keine Lust die Straße von Messina aufzukreuzen – geht’s heute weiter wieder rüber nach Sizilien und dann zu den Äolischen Inseln.

Hier in Reggio di Calabria haben wir ein Deutsches Ehepaar getroffen, die aus Griechenland direkt nach Italien „geflüchtet“ sind. In Crotonne durften die gar nicht erst anlegen und hier hat man sie dann erst einmal für fünf Tage in Quarantäne gesteckt. Der Coronawahnsinn läßt grüßen.

Übrigens: Es gibt nun auch Ricos Reiseberichte.

29.08.2020

 Wir verbrachten dann noch einen Tag in der Marina dell Etna. Mit 97,- € pro Tag kann man nicht gerade behaupten, dass das ein Schnäppchen war. 

Nun liegen wir in Catania am Steg des Club Nautico, Max ist heute morgen nach Hause geflogen und wir warten auf Sabine und Elisabeth (Ricos Frau), die heute abend ankommen.

Man kann nicht sagen, dass es sich bei unserem  Liegeplatz um eine Oase der Ruhe handelt. Catania ist ein großer Fährhafen und der Lärm des Fähr- und Hafenbetriebes und der ständige Schwell im Hafen machen den Aufenthalt nicht gerade angenehm. Aber es ist nicht weit zum Flughafen.

Als kleines Highlight bedachte uns der Ätna in der vergangenen Nacht noch mit einer Wolke aus feinem schwarzem Staub, mit dem das ganze Schiff überzogen war. Da war erst einmal putzen angesagt.

Morgen werden wir wieder gen Norden segeln, um dann durch die Straße von Messina an die Nordküste Siziliens zu gehen. Wie’s dann weiter geht, werden wir sehen.

25.08.2020

Es ist viel passiert. Von Kroatien aus sind Werner und ich an die Italienische Ostküste gesegelt. Ausklarieren auf der Insel Vis und ankommen in Viestre (Italien) war schon abenteuerlich. Mehr hierzu zu einem späteren Zeitpunkt.

In Brindisi stieg Werner plangemäß aus und Peter kam an Bord.

Entgegen meiner ursprünglichen Vorstellung erwies sich die adriatische Ostküste Italiens als seglerisch nicht besonders attraktiv, außer in der Gegend zwischen Viestre und Manfredonia. Malerische Felsformationen mit höhlenartigen Einschnitten und türkies blauem Wasser.

Ansonsten gab es alles, was man als Segler so erleben kann: Häfen, aus denen man gleich wieder ‚rausgejagt wurde, weil es angeblich keinen Platz mehr gab ( wir haben tatsächlich mitten im Hafen ankern müssen!), kostenloses Liegen an von Anglern bevölkerten Betonpiers ohne jegliche Infrastruktur bis hin zu einer Luxusmarina (110,00 €/Nacht) mit entsprechend guter Infrastruktur.

Hinzu kamen technische Probleme. Wir mußten sechs Tage in Bari in der Marina verbringen, weil der Auspufftopf durchgerostet war und wir beim Motoren jede Menge Wasser im Schiff hatten. Warum die Werft so lange brauchte ist mir nicht eingängig. (s. Peters Reiseberichte).

Kaum war dieses Problem behoben, tauchte das nächste auf: Die gesamte Elektrik brach zusammen. Nichts ging mehr, kein Plotter, das Spidometer zeigte nur Mist an und das Echolot und die Windanzeige gar nichts und das GPS Gerät funktionierte auch nicht.  Also wurde wie in alten Zeiten sozusagen mit der Hand navigiert, Strecken gekoppelt, Landmarken gepeilt. Geht ja auch, habe ich ja schließlich ‚mal gelernt.

Wir kamen abends um ca. 20:00 h in Otranto an und fanden, nachdem wir ein paar Angler verjagt hatten einen Platz an einer Betonpier. Offenbar ist Otranto ein Platz für Ankerlieger, wenn Yachten nur auf der Durchreise sind. Nirgendwo war ein Platz an einem der Schwimmstege zu finden.

Morgens früh tauchten dann auch zwei Beamte der Guardia Costiera auf und wollten uns des Platzes verweisen. Die sprachen kein Wort Englisch, aber so viel war klar: Dies sei militärisches Sperrgebiet. Ich erklärte denen unser Problem mit der Elektrik und nachdem die eine sehr gut Englisch sprechende Kollegin herbei telefoniert hatten, hieß es, dass uns jemand abholen und zu einem anderen Liegeplatz bringen würde.

So kam es dann auch. Nach einiger Zeit erschien ein Boot mit einem Mann, der uns zu einem Liegeplatz lotste, der nach Handbuch an der Pier lag, die für Transitreisende vorgesehen war, aber selbstverständlich immer belegt ist. Für uns mußte eine Motoryacht weichen. (Seltsam?) Der besorgte uns dann auch einen angeblichen Elektriker, der dann ohne weitere Messungen und Prüfungen meinte, das Problem läge an den Verbraucherbatterien, die seien alle kaputt, was weder Peter und ich nicht so richtig glaubten, aber was sollten wir machen.

Nach einem Tag rumgelungere im Hafen brachte der Typ dann auch früh morgens drei neue Batterien und baute sie ein. Das Problem war damit nicht behoben, wie sich dann später herausstellte, als wir Otranto verlassen hatten. Viel Geld bezahlt für nichts, außer unnötiger Weise neuen Batterien.

Wir segelten weiter nach Crotonne, wo wir am Steg des Yacht Club Crotone freundlich empfangen wurden. Ich schilderte dem Hafenmeister gleich beim Anlegen unser Problem und eine Stunde später stand in Elektriker auf der Matte. Der sprach nun außer Italienisch nichts anderes, aber begriff nach langanhaltenden Erklärungen unser Problem und machte sich mit einem Messgerät zielgerichtet an die Arbeit. Nach zwei Stunden hatte er den Fehler gefunden – ein Masseschluß am Batteriekasten (Peter und ich hatten ähnliches auch schon vermutet) – , den der vorherige Elektriker eigentlich auch hätte erkennen müssen.

Fazit: Der Mann hat einen guten Job gemacht, bis heute funktioniert alles.

In Crotone stießen Rico und sein Sohn Max zu uns und wir segelten nach Santa Maria de Leuka über den Golf von Tarent nach Roccalla Ionica und von dort in einer Nachtfahrt nach Riposto auf Sizilien, wo wir heute ankamen. Der Ätna läßt grüßen.

Heute bleiben wir erst einmal hier! Dann wird  rund um oder hin und her um Sizilien gesegelt.

Mehr demnächst. Schaut auch auf die Rubrik „Reiseberichte“.

22.08.2020

Ganz kurz: Wir hatten jede Menge Probleme. Auspufftopf kaputt, Elektrik zusammengebrochen, alles für teures Geld repariert. Nun sind wir in Le Castello auf dem Weg in die Straße von Messina. Mehr bei den Reiseberichten.

Übrigens: Es gibt auch wieder Peters Reiseberichte.

06.08.2020

Segeln mit Lothar und Ruth war wieder einmal ausgesprochen nett. Wir haben uns dann auf der Insel Vis getrennt und sind dann von dort nach Viestre in Italien gesegelt. Leider mussten wir die Tremati Inseln auslassen,  weil das Ausklarierungsprozedere auf Vis nicht so funktionierte, wie wir es eigentlich erhofft hatten. Die 70 Meilen nach Viestre gestalteten sich sehr moderat und nachts gegen 02:00 h liefen wir in den Hafen ein, wo uns sogar noch ein Marinero empfang und uns einen Liegeplatz direkt gegenüber einer „Bum Bum Discobar“ zu wies. Ich protestierte und wir konnten an einen anderen Liegeplatz verholen, nun zwischen zwei Discos, aber nicht mehr ganz so laut. Nach drei Anleger Gin Tonics verstummte auch die „Bum Bum“ Musik und wir hatten eine ruhige Nacht. Das junge Volk, dass sich auf der Pier tummelte, verschwand dann auch so poe a poe, Corona ist hier dann wohl auch nicht so das Thema. Aus 1,5 Mehr Abstand werden dann wohl eher 1,5 Zentimeter!. Von Vierte aus sind wir dann weiter über Manfredonia und Barletta nach Bari gesegelt, wo dann der Crewwechsel statt fand. Werner flog von Bari aus nach Hause und Peter kam an Bord.

 

28.07.2020

Entgegen der ursprünglichen Planung sind wir nun doch nach Kroatien gesegelt, auch wenn uns dort die Bürokratie wieder im Griff hatte. Die Italienische Küste der nördlichen Adria ist wohl aus seglerischer Sicht nicht so interessant. In Iz Veli auf der Insel Iz haben wir dann Lothar und Ruth getroffen und sind mit ihnen auf zwei Schiffen zusammen bis nach Primosten gesegelt, wo wir heute in der Marina Kremik eingecheckt haben. Herrliches Segeln bei 3 bis 4 Windstärken und ein paar nette Ankerbuchten gab’s auch. Allerdings wurden wir auch von einem Sommergewitter mit einer Böenwalze mit bis zu 42 Knoten Wind erwischt, mit entsprechender Regenflut.

Wir werden noch ein paar Tage zusammen bis zur Insel Vis segeln. Von dort aus werden Werner und ich dann nach Italien rübersegeln, wo dann am 05.08. der Crewwechsel stattfinden wird. Werner geht, Peter folgt.

Mehr gibt’s später.

18.07.2020

Die „Yssabeau“ ist im Wasser. Morgen geht’s los.

 

23.06.2020

Wir freuen uns schon auf den Rest der Segelsaison. Es gibt doch nichts schöneres, als in überteuerten Marinas zu liegen!

Es werden noch Mitsegler/Innen gesucht!

(Das ist eigentlich nichts Neues.)

20.06.2020

Nach langer Zeit wieder einmal eine Aktualisierung der Homepage von mir. Infolge der Corona bedingten Restriktionen war an eine konkrete Planung des Sommersegeltörns erst einmal nicht zu denken. In den letzten Tagen hat sich aber einiges getan. Es haben sich einige Veränderungen gegenüber der ursprünglichen Planung ergeben, die ich in eine neue Tabelle ein gearbeitet habe. Nach wie vor haben sich bis zum 10./11. Juli noch keine Mitstreiter/Innen eingefunden, so dass ich mich entschlossen habe, die Reiseplanung auch erst von dann an zu betreiben. Bis auf die Zeit vom 05.08. bis 15.08. habe ich nach derzeitigem Stand der Planung zumindest immer einen Mitsegler. Es gibt also noch freie Plätze. Es wäre schön, wenn sich noch der/die eine oder andere Mitsegler/In finden würde.

Wie immer gilt: „Wer zuerst kommt …“

Wie es aussieht, gestaltet sich die Suche nach einem passenden Flieger nach Venedig nicht ganz so einfach. Entweder man fliegt halbwegs preiswert, aber dann ist man Stunden oder gar Tage unterwegs oder man zahlt einen horrenden Preis oder beides. Deshalb kann ich zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht sagen, wann genau das Schiff ins Wasser kommt. Angepeilt ist das Wochenende 10./11./12. Juli. Vorausgesetzt die von mir beauftragten Arbeiten wurden alle erledigt und die Marina spielt mit. Was das angeht, ist die mit den Arbeiten beauftragte Firma wenig kommunikativ. Abhängig von der Entwicklung der coronabedingten Einschränkungen in Italien muss dann auch die Törnplanung erfolgen. Im Moment habe ich keine konkreten Hinweise auf Restriktionen für Segler. Falls es hierzu etwas Neues gibt, werde ich das kommunizieren. Mein ursprünglicher Plan, rund Sizilien zu segeln und dann in Richtung Spanien, dürfte sich wohl erledigt haben. Rund Sizilien und dann das Schiff in Italien zu Überwintern wäre ein Option. Ich kann mir aber auch anderes vorstellen. Da dürft Ihr Euch gerne einbringen. So, das war‘s erst einmal. Es geht voran.

Der aktuelle Zustand des Unterwasserschiffes von "Yssabeau"

Der aktuelle Zustand des Unterwasserschiffes von „Yssabeau“.

27.04.2020

Anbei die neueste Information von der Marina. Die Werft und damit auch die ansässigen Firmen arbeiten offenbar wieder. Das läßt hoffen.

Ob alle von mir beauftragten Arbeiten erledigt worden sind, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Ein paar Rechnungen habe ich jedenfalls erhalten.

Was nun die Törnplanung für dieses Jahr angeht, so läßt sich zum derzeitigen Zeitpunkt überhaupt nicht prognostizieren, ob und wann es denn los gehen kann.

Trotzdem habe ich erst einmal die Belegungsplanung hier eingestellt, soweit sich überhaupt schon Mitsegler/Innen eingefunden haben. 

Tun wir einfach `mal so, als ob man ganz normal Urlaub planen kann. Abblasen kann man das immer noch und einen Flieger zu buchen macht natürlich auch erst Sinn, wenn klar ist, dass man auch reisen kann.

Nichts desto Trotz hoffe ich, dass vielleicht der oder die eine oder andere Segelinteressierte für die noch freien Termine im Juni, Juli und August melden, auch wenn die Planung zur Zeit unsicher ist.

Warten wir also ab, wie sich die Dinge in Sachen Corona entwickeln.

FRÜHLINGS WARTUNGSARBEITEN

Die Werft von Marina Punta Gabbiani ist wieder in Betrieb; es ist Zeit, sich wieder um eigenes Boot zu kümmern, indem Sie die von Ihnen beauftragten Firmen kontaktieren!

In Bezug auf die italienische und regionale Vorschriften des Gesundheitsnotstand Covid-19, haben wir das Kranservice wieder in Betrieb genommen: aus dem Wasser und ins Wasser kranen, Unterwasserschiffsreinigung, Schleppen und Umstellung.

Natürlich bleiben wir für Ihre Anfragen gerne jederzeit zur Verfügung.

Wir informieren Sie, dass die Firmen eine bestimmte ATECO Nr. haben müssen, und die Hygiene- Richtlinie folgen, um die Wartungsarbeiten auf Ihr Boot durchführen zu dürfen. Die Liste der autorisierten ATECO Nr. findet man im Anhang Nr. 3 von dem Dekret des Ministerrat von 1. April 2020.

Die Handwerker sollen sich mit uns in Verbindung setzen, um die nötige Unterlagen zu bekommen.

Um die Zutritte zu planen, bitten wir  Sie uns eine Mail mit folgende Informationen  zu schreiben:
– Name von Boot;
– Objekt der Arbeit;
– Genehmigung für die Firma;
– gefragter Zeitrahmen.

“Einigkeit macht stark” erweist sich immer mehr als wahr. Wir fangen langsam und vorsichtig an, da wir Respekt vor dieser schwierigen Situation haben.

Mit Zuversicht, dass alles gut wird und mit der Hoffnung Sie bald wiederzusehen,

senden wir Ihnen unsere besten Grüßen

Marina Punta Gabbiani

 

MARINA PUNTA GABBIANI 
APRILIA MARITITMA srl
S.S. Latisana-Lignano
33050 Aprilia Marittima (Ud)
tel: 0431528000
email: info@marinapuntagabbiani.it
web: www.marinapuntagabbiani.it

 

05.04.2020

#IoRestoACasa   

#IchbleibezuHause

MARINA PUNTA GABBIANI nimmt an dem Plan #IoRestoACasa teil; wir werden die Anweisungen der italienischen und globalen Institutionen folgen. Wir haben beschlossen, unsere Rezeption vorübergehend für die Öffentlichkeit zu schliessen, um unseren Kunden und Mitarbeitern zu schützen.

 Die Gesundheit ist immer an erster Stelle.

Außerdem haben wir den Krandienst eingestellt und der Zugang zu unserer Anlage ist nur für dringende Gründen gestattet.

Wir bedanken uns für Ihre Zusammenarbeit.

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Jedenfalls bleiben wir Ihnen jederzeit zur Verfügung, Sie können uns anrufen oder E-mail schreiben, wir werden Ihnen sobald wie möglich beantworten.

+39 0431528000

info@marinapuntagabbiani.it

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Denken wir positiv! Es ist nur eine geringe Bemühung, zusammen werden wir es schaffen!

 

15.10.2019

Plangemäß ist die Yssabeau am 11. Oktober in der Marina Punta Gebbiano an Land gesetzt  worden.

Es fallen wieder einige Reparaturen an, aber ich denke, in dieser Marina ist das Schiff gut aufgehoben.

Ich selber bin am 13. Oktober von Venedig aus nach Hause geflogen. Jetzt beginnt das winterliche Leben in Kiel.

 

24.03.2019

Der Saisonstart rückt näher.

Erfreulicher Weise hat sich in Sachen Crew einiges getan. Es hat sich eine fast lückenlose und mehr oder weniger vollständige Belegung der Plätze ergeben. Allerdings nur bis zum 12. September. Danach gibt es bis dato noch keine weiteren Interessenten (s. Kalender). Ich hoffe, dass sich für die Zeit noch Mitsegler/innen finden, immerhin handelt es sich um die angenehmste Jahreszeit zum Segeln im Mittelmeer.

Von HDM-Sailing in Lavrion, bei denen das Schiff ja im Winterlager liegt, habe ich zwischenzeitlich auch Nachricht, wobei die meisten von mir beauftragten Arbeiten wohl erledigt sein sollen. Ich bin auf einiges vorbereitet!

 

01.02.2019

Nun haben sich auch die Leute von HDM Sailing gemeldet, nachdem ich sie nochmals angemailt habe und die nachstehenden Fotos vom Winterlager geschickt. Nach Mitteilung von George, dem technischen Leiter dort, geht offenbar alles seinen sozialistischen (griechischen) Gang. Jedenfalls soll ich mir keine Sorgen bzgl. des Sliptermins machen. Schau’n wir  ‚mal.

Ich habe nun einen Flieger für den 23. April gebucht und werde mir dann wohl noch für drei Tage eine Unterkunft suchen, da ich davon ausgehe, dass bis zum ersten Inseestechen noch einiges am Schiff zu tun sein wird und ich keine Lust habe, in irgendeinem Chaos zu leben.

Auch hinsichtlich der Belegungsplanung hat sich ‚was getan.  Die Neuerungen findet ihr unter dem Menüpunkt „Planung – Belegung“ (paßwortgeschützt).

Nichts desto trotz, es gibt noch reichlich freie Zeiträume in denen Mitsegler/innen herzlich willkommen sind.

Wie immer gilt: „The early bird catches the worm“ oder „wer zuerst kommt, ………“

 

Winterlager in Lavrion 2019

 

Winterlager in Lavrion 2019

16.01.2019
Liebe Mitseglerinnen und Mitsegler und solche, die es noch werden wollen,
nun hat das neue Jahr – in das ihr hoffentlich alle gut hineingekommen seid – begonnen und damit auch die Zeit, in der ich langsam anfange, mir über die kommende Segelsaison Gedanken zu machen, was sich bereits in einer ersten Crewplanung niederschlägt. Ja, man glaubt’s ja kaum, aber es gibt bereits einige feste Zusagen von Mitseglern bzw. Mitseglerinnen für verschiedene Zeiträume. Diese Daten findet ihr in der Tabelle unter dem Menüpunkt Belegungsplanung.
 
Ansonsten hoffe ich, dass alle anderen, die sich bisher noch nicht konkret entschieden haben ob und in welchem Zeitraum sie bei mir mitsegeln wollen um eine entsprechende Nachricht. Schön wäre es natürlich, wenn sich durch eure Urlaubsplanung eine lückenlose Belegung des Schiffes ergeben würde.
 
Selbstverständlich sind auch „Neulinge“, die bisher noch nicht mit mir gesegelt sind, willkommen.
 
Wie immer gilt: „The early bird catches the worm“ oder „wer zuerst kommt, ………“
 
Hier noch einige allgemeine Überlegungen zur kommenden Saison:
 
Z.Zt. liegt das Schiff, wie im letzten Jahr auch, im Winterlager bei der Firma HDM Sailing in Lavrion an Land. Natürlich mußte ich auch wieder einige Reparaturen und Instandsetzungsmaßnahmen in Auftrag geben, von denen ich hoffe, dass diese rechtzeitig zum Saisonbeginn erledigt sein werden. Wenn es nach mir geht, soll die „Yssabeau“ zwischen dem 23. und 26. April ins Wasser gehen, so dass der erste Törn ab dem 27. April los gehen könnte. Ob das alles so klappt, wird man sehen. Bisher habe ich von den Griechen noch keinerlei Rückmeldung auf meine dahingehenden Anfragen erhalten. Ich selbst beabsichtige am 23. April nach Griechenland zu fliegen.
 
Was nun eine konkrete Törnplanung an geht, so stehe ich auch hier euren Vorschlägen aufgeschlossen gegenüber. Klar ist, dass es von Lavrion aus los geht. Alles andere wird sich dann wohl mehr oder weniger kurzfristig ergeben. 
 
Aufgrund der Erfahrungen der letzten beiden Jahre hinsichtlich der Wetterverhältnisse in der Ägäis überlege ich, dieses Revier zu verlassen und in Richtung Ionisches Meer und dann eventuell weiter in die Adria zu segeln. Diese Idee ist allerdings noch nicht ausgegoren und ihr dürft gerne eure Meinung dazu äußern. Die Türkei kommt ja wohl nun leider immer noch nicht in Frage ☹️.
 
Wie immer werden die Orte für die Crewwechsel nach Möglichkeit so gewählt, dass eine An- bzw. Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln relativ unkompliziert erfolgen kann. In der Regel wird es sich nicht vermeiden lassen, dass An- bzw. Abfahrten zu den Flughäfen mit Fähre, Bus oder Bahn erfolgen müssen. Das solltet ihr bei euren Reiseplanungen nach Möglichkeit entsprechend berücksichtigen. Will heißen: Anreise möglichst früh am Tag, Abreise möglichst spät. U.U. müßt ihr auch eine Übernachtung in einem Hotel oder einer anderen Unterkunft mit einplanen. (Dürfte für die meisten nichts Neues sein.)
 

Hinweis

Der Kalender auf der rechten Seite der Internetseite dient der Übersicht hinsichtlich der ganz allgemeinen Segelaktivitäten. Hier kann Jederman erkennen, ob noch eine Chance zum Mitsegeln besteht oder nicht :

– Grün bedeutet: Es findet keine Segelaktivität – aus welchen Gründen auch immer – statt    oder es sind noch alle drei bzw. vier Plätze frei;

– Gelb bedeutet: Es findet eine Segelaktivität statt, aber es sind noch ein bis maximal
  vier Plätze frei;

– Rot bedeutet: Es finden seglerische Aktivitäten statt, das Schiff ist aber voll belegt.

Die detaillierten Belegungspläne können von den berechtigten Usern unter dem Menüpunkt „Planung-Belegung“ nach gesehen werden.

 

 

Winterlager bei HDM Sailing in Lavrion

Ganz so schlimm ist es dann doch nicht.

Vielleicht kann das folgende Angebot ja auch noch jemanden motivieren 🙂

 

Seit dem 16.10.2016 bin ich wieder zu Hause in Kiel.

Die „Yssabeau“ liegt hoch und trocken im Winterlager in der Marina auf der griechischen Insel Samos. Nächstes Jahr geht’s weiter mit der Reise im Südland.

Auch für die kommende Saison sind Mitsegler und Mitseglerinnen herzlich willkommen.

Der Winter naht!

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15.10.2016: Samos-Marina: Winterlager

Das Ziel meiner Träume: Die Ägäis

Wegen eventueller Unübersichtlichkeit wird die Darstellung des Törnverlaufs auf mehrere Kartendarstellungen verteilt.

1. Teil

stepmap-karte-aegaeis-1670266 10.05.2016 – 19.05.2016: Ägäis Kykladeninseln: Kea, Kythnos, Silos, Tinos, Andros, Kea

2. Teil

19.05. – 30.05.: Ägäis Kykladen- und Dodekanes Inseln: Lavrion, Kythnos, Serifos, Paros, Naxos, Koufonisos, Levitha, Kos, Knidos (Türkei), Symi.

 

04.07.2016: ….. und nun – für alle Fans von Peters Reiseberichten – es gibt sie wieder, wenn auch der erste Teil der Reise im Nirwana des Internets verschollen ist. Wo? Unter dem Menüpunkt „Reiseberichte 2016“.

10.09.2016: Ab jetzt gibt es auch den 2. Teil !

25.09.2016: …. und ein neuer Bericht von Peter!

03.10.2016: …. und gleich zwei weitere Berichte von Peter!

09.10.2016: …. und noch gleich zwei weitere Berichte von ihm!

21.10.2016: …. und nun der wohl vorerst letzte Bericht von ihm!

Der ist da deutlich schreibfreudiger als ich.

Viel Spaß beim Lesen.

Mehr unter „Reiseberichte 2016“ .

Törnverlauf des 2. Teils der Reise ins Südland

vom 01.05.2015 bis 30.10.2015

Landkarte von StepMap

08.11.2015: Seit dem 01.November bin ich wieder in Kiel. Das Schiff liegt hoch und trocken in der Olympic Marina in Lavrion in der Nähe von Athen (Griechenland). Das Slippen hat perfekt geklappt, die Leute dort wissen was sie tun.

Es wurde auch Zeit, dort weg zu kommen. Die Marina ist schon ziemlich verwaist, die Kneipen und Läden geschlossen und es ist auch schon recht kalt in Griechenland. Zudem blies über Tage hinweg ein unangenehmer Nordwind mit bis zu 8 Bft. Da machte das Arbeiten am Schiff keinen Spaß mehr.

Nun bin ich wieder in Kiel und der deutsche Alltag hat mich wieder. Aber auch die Planung für’s nächste Jahr.

Dazu gibt’s dann irgendwann mehr auf dieser Homepage.

Mehr unter Reiseberichte

Törnverlauf der 1. Etappe der Reise ins Südland

vom 29.05.2014 bis 25.10.2014

stepmap-karte-flucht-ins-suedland-1-teil

 

 

Winterlager in Spanien 2

„Yssabeau“ im Winterlager in Torrevieja

Zu dieser Seite

SY "Yssabeau"

SY „Yssabeau“

Diese Seite befindet sich in der Entstehung. Einiges ist schon verinhaltlicht, wird aber sicherlich auch noch modifiziert.

Die einzelnen Menüpunkte sind schon mehr oder weniger mit Inhalten gefüllt.

 

Es wird ständig an der Vervollständigung und Vervollkommnung dieser Seite gearbeitet. Schaut also regelmäßig einmal ‚rein.

Über konstruktive Rückmeldungen zu dieser Internetseite würde ich mich freuen.

Und noch etwas: Wer sich für einen Törn auf der „Yssabeau“ interessiert, sollte sich vorher unter dem Menüpunkt „Allgemeines“ die Mitsegelbedingungen ansehen.

 

Schärenliegeplatz

 

Bei Versicherungsfragen hilft  Versicherungsmakler Marco Roß .