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Dies ist die Homepage von Jörg Gegenfurtner und seiner Segelyacht „Yssabeau“. 

Es gibt Neues:

15.10.2019

Plangemäß ist die Yssabeau am 11. Oktober in der Marina Punta Gebbiano an Land gesetzt  worden.

Es fallen wieder einige Reparaturen an, aber ich denke, in dieser Marina ist das Schiff gut aufgehoben.

Ich selber bin am 13. Oktober von Venedig aus nach Hause geflogen. Jetzt beginnt das winterliche Leben in Kiel.

06.10.2019

Plangemäß sind Andrea und Dawn in Omisalj in der nähe von Rijeka ausgestiegen und nach Hause geflogen und Dietmar und Knut sind eingestiegen. Das klappte problemlos. Michael, der Dritte angekündigte Mitsegler ist leider aus Krankheitsgründen nicht mit gekommen.

Bis Pula hatten wir einige nette Segeltage, allerdings mußten wir auch einen Bora Regentag in Medulin einlegen. Knut verließ uns dann plangemäß am Freitag in Pula.

Dietmar und ich segelten dann weiter und sind heute in der Marina in Vrsar angekommen. Sehr, sehr nette Marina und endlich einmal nicht überteuert für das, was die hier bieten.

Dietmar und ich haben in dem nächstgelegenen Restaurant auch hervorragend gegessen und das zu einem passablen Preis.

Nun nähert sich mein diesjähriger Südlandtörn dem Ende. Wir werden jetzt in Richtung Italien segeln, in Umag ausklarieren und dann  noch ein wenig Norditalien erkunden.

Wie schon erwähnt, werden wir am 11.10. in der Marina Punta Gabbiani in der Nähe von Lignano Sabbiadoro einlaufen und das Schiff wird am 12.10. an Land gesetzt.

Am 13.10. werde ich dann von Venedig aus nach Hause fliegen.

Dann gibt’s noch einmal eine persönliche Rundmail an alle, die es vielleicht interessiert.

23.09.2019

Plangemäß sind Sabine und Peter in Zadar ausgestiegen und Dawn und Andrea zu gestiegen. Nach einem Hafentag mit ausgiebiger Stadtbesichtigung von Zadar ging es gleich in eine Ankerbucht auf der Insel Mola. 

Die nächste Station war eine ACI Marina in dem Ort Simuni auf der Insel Pag. Weise Entscheidung, denn abends beim Kochen fiel die Landstrom-Elektrik aus. Damit war ein Hafentag vorprogrammiert. Die Frauen gingen baden, ich wartete auf den Elektriker, da Strom ja nun wirklich nicht mein Ding ist. Die kamen dann auch am Nachmittag gleich mit zwei Mann. Es wurde hier gemessen, da gefummelt und irgendwie fummelte einer der Männer an dem Fehlerschutzschalter unter der Navi herum und schon gab es wieder Strom.

Um Missverständnissen vor zu beugen: Es lag nicht am Hebelchen des Sicherungsschalters – so schlau war ich auch schon, um das zu prüfen – sondern irgendwie innerhalb der grauen Dose. Man hat versucht, es mir zu erklären, ich hab’s nicht begriffen.

Ja und dann mußten wir noch zwei weitere Hafentage einlegen. Die Bora hatte uns überfallen und fest im Griff. Da geht man nicht mehr segeln. Wir fuhren mit dem Taxi in den Hauptort der Insel, nach Pag. Taxi kostete hin und zurück 360,- Luna, ungefähr 54,- Euro. Mietwagen oder sonst irgendwelche Gefährte gab’s nicht mehr zu mieten, nicht einmal ein Fahrrad, die Saison ist hier schon zu Ende

03.09.2019

Gestern sind wir mit Lothar und Ruth zusammen mit zwei Schiffen in den Fluß Krka eingefahren und durch herrliche Landschaft nach Skradin gesegelt. In der Nacht hat es gewittert und geregnet und anschließend kam die Bora. Aber hier in der ACI Marina liegt man so sicher, wie in Abrahams Schoß. Ist allerdings auch nicht so ganz billig. 

Einfahrt in den Kanal „Sveti Ante“

 

Heute sind wir mit einem Ausflugsdampfer zu den Krka Wasserfällen gefahren. Mit dem eigenen Boot ist es verboten, weiter den Fluß hinauf zu fahren, als bis Skradin.

Es hat sich deutlich abgekühlt, was für diesen Ausflug nicht schlecht war.

Übrigens: Es gibt sie wieder „Peters Reiseberichte“ 

25.08.2019

Nach zweimal ankern sind wir nun in Split in der Marina Kastela gelandet. In unserer ersten Ankerbucht wurden wir von gleich zwei Flottillen mit ohrenbetäubendem Discomusiklärm beglückt. Von der ersten am Abend bis in die Nacht und die zweite kam schon früh morgens mit sage und schreibe fünfzig Schiffen und vertrieb uns noch vor dem Frühstück. Die ankerten einfach im Kreis, Schiff an Schiff, und wir mitten drin. Da kannten die nichts, keine Hemmungen. Eine derartige Unverschämtheit hatte ich noch nie erlebt. Die fallen wie ein Heuschreckenschwarm über Häfen und Buchten her und unser einer hat kaum eine Chance mehr einen ruhigen Liegeplatz zu finden.

Hier in der Marina Kastela bekamen wir auch unseren Kühlschrank repariert, d,h. eigentlich wurde alles komplett erneuert – Verdampfer, Kompressor, Ventilator, Thermostat – alles neu. Jetzt gibt’s wieder richtig kaltes Bier.

Wir haben Lothar und Ruth getroffen, die ja früher bei mir mit gesegelt sind, und die nun mit Lothars eigenem Schiff unterwegs sind. Wir haben einen netten Abend gemeinsam hier in der ortsansässigen Taverne verbracht und einen zweiten auf deren Schiff mit grillen und Salat und natürlich Wein. Wir haben uns für nächsten Donnerstag in Stari Grad verabredet.

Seit gestern ist auch Sabine an Bord und wir werden dann noch ein wenig „buchteln“, hoffentlich ohne auf Flottillen zu treffen. 

Krusica auf der Insel Solta – eine unserer ruhigen Ankerbuchten

17.08.2019

In aller Kürze: Ich habe ein Winterlager gefunden. Es ist die Marina Punta Gabbiani in Norditalien, das liegt zwischen Venedig und Triest. Das war ein gnadenlos günstiges Angebot, dass man nicht ausschlagen konnte. (www.marinapuntagabbiani.it)

Seit gestern liegen wir in dem Städtchen Vela Luka auf der Insel Korcula. Warum? Hier die Preisfrage: Welches ist das größte Übel, das einen Segler im Mittelmeer ereilen kann?

Die Antwort: Warmes Bier!!! Die Kühlbox hat ihren Geist aufgegeben und wir hatten uns hier im Ort erhofft, jemanden zu finden, der das reparieren kann. Ist aber nicht. Man hat uns nach Split verwiesen. Jetzt schnorrt Peter Eiswürfel in der Kneipe und bis Split müssen wir sehen, wie wir kältemäßig über die Runden kommen.

……. und ich versuche immer noch, ausführlichere Reiseberichte zu erstellen.

05.08.2019

Mein Crewproblem im Oktober hat sich erledigt. Ich habe zwischenzeitlich Mitsegler für den noch offenen Zeitraum gefunden.

Vorgestern sind wir in Dubrovnik angekommen und haben uns für teures Geld in der ACI Marina eingebucht. Stadtbesichtigung haben wir gestern erledigt. Ist ja bei einem Weltkulturerbe ein Muß!

Dubrovnik – Eingang zur Altstadt

 

Albanien haben wir glücklich hinter uns gebracht. War spannend und auch teuer. In jedem Hafen mußte ein Agent zum Ein- bzw.  Ausklarieren angeheuert werden; kostete jedes Mal 50 – 60 Euro außer in der Marina Orikum.  Um es gleich vorweg zu nehmen: Aus seglerischer Sicht ist nach meiner Meinung  das Land nicht so der Hit. Die Häfen sind eher für die Berufsschifffahrt ausgelegt, es gibt nur die eine o.g. Marina und die ist auch noch recht rudimentär und preislich auch nicht gerade ein Schnäppchen und geeignete Ankerbuchten sind eher rar.

Landschaftlich ist das Land durchaus sehenswert, spektakuläre Küstenformationen und auch das Landesinnere ist nicht uninteressant, wie wir bei einem Ausflug mit einem Mietwagen feststellen durften.

Die Montenegrinische Küste

 

Die Leute dort sind sehr freundlich und hilfsbereit – Italienisch ist allerdings die Sprache der Wahl – und das Preisniveau bei Lebensmitteln und Restaurants ist verhältnismäßig niedrig, so lange man sich von den von Touristen und Urlaubern frequentierten Plätzen fern hält.

Wir haben jedenfalls nach einem gefühlten „Gewaltmarsch“ durch Sarande, wo wir einklariert hatten, ein wirklich gutes und vor allem preiswertes Restaurant außerhalb der Touri-Meile gefunden.

Beim Einklarieren in Bar in Montenegro erfuhr ich dann, warum so ein Agent sein Geld wert war. Ich bin selber zum Hafenamt, zur Port Police und zum Zoll marschiert, nachdem man uns aus der Marina, in der wir gerade fest gemacht hatten, vertrieb, weil wir nicht zuerst an der Einklarierungspier angelegt hatten. Das hat gedauert und wir durften dann auch dort nicht über Nacht liegen bleiben sondern mußten im Dunkeln wieder zu unserem vorherigen Liegeplatz in die Marina. Da hatte ich ziemlich die Nase voll von dem ganzen Behördenklüngel.

Wir blieben zwei Tage in der Marina Bar u.a. auch, weil sich jemand fand, der das schwergängige Ruder reparierte. Für 80,- €, ein fairer Preis für den Job.

In Montenegro erlebten wir dann zum ersten Mal den „Jugo“, einen starken Wind aus südlichen Richtungen. In Bigova lagen wir auf Empfehlung des Besitzers der örtlichen Taverne an einer Mooringtonne, obwohl wir dort ursprünglich ankern wollten.

Der Mann hatte Recht. Am nächsten Morgen pfiff der Wind im Rigg und es regnete ohne Unterlass. 

Ein Neuseeländisches Ehepaar, die in direkter Nachbarschaft zu uns ankerten nahm uns dann auch in ihrem Dingi mit an Land und wir verbrachten einen netten Abend in der Taverne.

Wir segelten dann einige Tage im Golf von Kotor, mit ankern in einer Badebucht, wo wir hauptsächlich von lauten und Wellen verursachenden Jet-Ski Fahrern belästigt wurden und natürlich dem Besuch von Kotor, wo wir schon einmal einen Vorgeschmack auf Dubrovnik erhielten.

Kotor – Stadtmauer

Allgemein gesprochen ist die Küste Montenegros auch nicht unbedingt das perfekte Segelrevier – sieht man einmal von der grandiosen Berglandschaft ab -, außer eben im Golf von Kotor, der schon von einer imponierenden Landschaft eingeschlossen ist, allerdings auch ringsherum besiedelt und zugebaut ist und natürlich vom Tourismus überlaufen wird.

Da stellt man sich dann doch die Frage, ob es all diesen Aufwand wert ist, den man da so treiben muß.

Das Einklarierungsprozedere nach Kroatien in Cavtat war dann auch wieder ein wenig abenteuerlich, durften wir uns an der viel zu kurzen  Einklarierungspier dann mit einigen Supermotoryachten um den Platz streiten. Wer hat da wohl gewonnen?

So weit erst einmal ein Vorbericht. Leider finde ich nicht die Zeit und Muße um ausführliche Reiseberichte zu schreiben. Ich arbeite daran.

18:45 Uhr

Exkurs: Peter hat verbotener Weise Zwei Meeräschen aus dem Hafen geangelt. Geht auch ohne Lizenz. Jetzt gibt’s Fisch! 

Peters Anglerglück – Meeräschen

14.07.2019

Gestern sind wir auf Korfu angekommen und haben in der Marina Gouvia festgemacht. Katrin und Chris sind plangemäß nach Hause geflogen und Peter ist dann abends auch noch eingetrudelt. Werner kommt heute an und dann soll es in Richtung Albanien gehen.

Korfu Festung

03.07.2019

Kurzinfo:

Wir sind in Nidri am Steg von Skorpios Chachtcharter, wo ich vor vier Jahren auch schon einmal gelegen habe.

Der Crewwechsel auf Zakynthos klappte problemlos. Dieter und Ingrid hatten einen Mietwagen gebucht und holten meine „Mädelscrew“ vom Flughafen ab.

Meine Mädelstruppe in „George’s Restaurant“ auf Kalamos (v. links: Susanne, Chris, ich und Ina)

Mit denen war dann wieder Segeln gen Norden angesagt, mit „Buchteln“ und Häfen (Poros,  Kalamos und Nidri), wobei das mit dem Segeln zeitweilig wegen Flaute in Motoren geändert werden mußte.

] Wer hat hier das Sagen?

Der nächste Crewwechsel findet am kommenden Wochenende statt und dann geht’s ab in Richtung Korfu.

Reiseberichte sind in Arbeit.

28.06.2019

Der Crewwechsel in Lefkas verlief relativ problemlos, wenn man einmal davon ab sieht, dass das Großraumtaxi, mit dem Michael und Erwin nach Igoumenitsa fahren wollten, unterwegs einen Unfall hatte.

Kleiner Reisebericht von Michael:

„Hallo Jörg,
Erwin und Ich sind gestern Nacht in Hamburg angekommen. Allerdings war die Reise wenig entspannt. Unser Mercedesbustaxi ist 40 km vor Igoumenitsa in ein Auto reingerauscht das nach links abbiegen wollte. Die ganze Front des Busses war zersört, das andere Fahrzeug, ein Kleinwagen, hatte Totalschaden. Ich hatte ein wenig gedöst und bin vom dem Aufprall und Knall wachgeworden. Gott sei Dank wurde niemand verletzt. Da hatten wir echt einen Schutzengel. Nur mein rechter Zeh ist übelst verstaucht.
Wir sind in ein anderes Taxi umgestiegen und sind noch zeitig zum Flughafen gekommen. Dort ging die Odysee weiter. Condor war kaum in der Lage die Passagiere einzuchecken. Als alle endlich im Flugzeug waren,mussten noch mal 10 Personen umgesetzt werden. Dann teilte man uns mit, dass der Flug um eine Stunde verspätet starten würde, angeblich wegen viel Betrieb in Hamburg.
In Hamburg endlich angekommen mussten wir über eine Stunde auf unser Gepäck warten, weil Condor das Gepäck mit anderen Flügen ausladen lässt.
Zum Glück haben wir dann noch die letzte Bahn nach Lüneburg gekriegt.
Tja…. Wenn einer eine Reise tut…. „.

Am Sonntagabend kamen dann Dieter Mühlhausen und seine Freundin Ingrid an Bord. Am Montag starteten wir dann nach einer Einkaufsaktion unseren Törn in Richtung Zakynthos, wo wir plangemäß heute am 28.06. im „Yacht Club Zakynthos“ (YCZ) festgemacht haben.

Der Reisebericht für diesen Teil der Reise folgt (hoffentlich) noch.

Nun erwarte ich erst einmal meine „Mädelstruppe“ oder zumindest einen Teil davon.

Übrigens ist es hier viel zu heiß ( Durchschnitt: 31 Grad) und viel zu viel Flaute!

 

19.06.2019 

Nun hat sich mein Crewproblem im September gelöst. Ich habe zwei Mitseglerinnen gefunden, so dass ich erst einmal bis zum 27.09. Crew habe. Danach wird man sehen.

05.06.2019

Nun habe ich die ersten fünf Tage in Patras überstanden. So richtig gemütlich ist das hier nicht. Die sanitären Einrichtungen sind eher rudimentär, das Wasser der Duschen ist kalt, weil der Boiler kaputt ist und wenn ich ein funktionierendes WiFi haben will, muß ich mich vor das Hafenmeisterbüro setzen.  George, der Hafenmeister, spendiert dann auch schon ‚mal einen Kaffee.

An Versorgungsmöglichkeiten ist alles vorhanden, nur etwas weit weg. Es gibt sogar einen Lidl.

Langeweile kommt nicht auf. Es gibt genug am Boot zu tun, tausend Kleinigkeiten, die zu erledigen sind.

Gestern gab es eine Hafenreinigungsaktion. Zuerst fiel eine Schulklasse über das Marinagelände her und sammelte den herumliegenden Müll ein, begleitet von Beamten der Port Police, Mitarbeitern der kommunalen Straßenreinigung und einem Kamerateam und Fotographen und dann kamen zwei Taucher zum Einsatz, die den Grund des Hafenbeckens nach Müll abfischten. Man glaubt ja nicht, was die alles zu Tage förderten. Neben dem üblichen Plastikmüll und etlichen Autoreifen reichte das Spektrum von mehreren verrosteten Auspufftöpfen, alten Ankern und Draggen sowie diversem undefinierbarem Eisenmaterial und anderem seltsamen Zeugs. Das Highlight war dann ein verrostetes Moped, welches Taucher und Landmannschaft mit vereinten Kräften an Land hievten. Das Ding liegt jetzt immer noch auf der Pier. Alles andere füllte die Ladefläche eines Pickups.

Der Vormittag war jedenfalls nicht langweilig.

Vielleicht noch ein Satz zum Wetter: Für griechische Verhältnisse war es bisher deutlich zu kalt für Ende Mai/Anfang Juni. Sogar Regen ab und an und häufig wolkenbedeckter Himmel. Jetzt scheint es langsam besser zu werden, obwohl es abends immer noch recht frisch ist. Da braucht dann schon noch ein wärmendes Jäckchen.

Tagsüber gab’s in den letzten Tagen aber herrlichstes Segelwetter und ich hänge hier im Hafen herum. Warum will eigentlich keiner mit mir segeln?

….. und weil ich ja des abends nichts besonderes zu tun habe, gibt es einen neuen Reisebericht unter „Reiseberichte“. Bilder folgen noch nach. Mir wird das jetzt hier zu kalt vor dem Hafenbüro.

14.05.2019

Erster Reisebericht unter dem Menüpunkt : Reiseberichte – Reiseberichte 2019 – Jörgs Reiseberichte. Mehr folgt.

02.05.2019

Wie geplant, bin ich am 23.04. nach Athen geflogen.  Abgesehen davon, dass der Flieger ein wenig Verspätung hatte, verlief alles plangemäß. Ich hatte ja über Booking.com ein Apartment gebucht. Meine Vermieterin  – Mary – hatte den Transfer für mich vom Flughafen zu dem bei ihr gebuchten Apartment organisiert (40 €). Transport in einer Luxuskarrosse namens Audi.

Das Apartment war o.k.. Kleinigkeiten im Kühlschrank, Schlafzimmer, Bad, Küche – alles gut. Der Weg zum Stadthafen war allerdings für meine Verhältnisse etwas weit, aber auch o.k. Das wußte ich vorher. Mary ist eine ausgesprochen nette Person, die mich dann auch noch mit meinem Gepäck am Freitag zum Hafen zu meinem Boot gefahren hat. 

Seit vergangenem Donnerstag liegt das Schiff im Wasser und wurde am Steg von HDM Sailing festgemacht.

Da mein erster Mitsegler mich schmählich im Stich gelassen hat, muß ich nun die Zeit vom 27.04. bis zum 04.05. überbrücken. Dann kommt meine nächste Crew. Unglücklicherweise liegt diese Zeit im orthodoxen Osterfest und beinhaltet auch den 01. Mai, der genau wie bei uns ein Feiertag ist. An diesen Tagen ist hier im wahrsten Sinne tote Hose.

Was hat mich gerettet? Simone und Mario. Die  hatte ich seglerisch schon längst abgeschrieben, da sie ihr Schiff ja eigentlich verkaufen wollten. Haben sie aber nicht. Wir hatten uns in Portugal kennengelernt und sind immer wieder auf unserer Reise ins Mittelmeer auf einander getroffen. Und nun wieder. Wir haben zwei ausgesprochen nette Abende miteinander verbracht.

Simone, Mario und ich im Restaurant „Old Station“ in Lavrion

 

Nun sind sie weg, auf dem Weg nach Kalymnos.

Für mich und die HDM Leute gibt es noch genug zu tun. Das Schiff ist immer noch eine einzige Baustelle. Langeweile kommt da jedenfalls nicht auf.

Im Winter hat der Sturm mir meine UKW Antenne vom Mast gerissen. Wieder ein Arbeits- und Kostenpunkt.

Alles in allem war das ein doch etwas kostspieliges Winterlager mit all den Reparaturen und Ersatzbeschaffungen. Was soll`s, das Schiff muß ja in Ordnung sein.

Nun hat sich auch noch mein Mitsegler Lothar aus der Reiseplanung verabschiedet, so dass ich vom 01.06. bis zum 14.06. erst einmal wieder alleine bin. Ich kann nur hoffen, dass sich da noch jemand findet.

Zur Port Police muß ich auch noch und mein D.E.C.P.A. erneuern und vielleicht auch die neue „Befahrenssteuer“ (Te.P.A.I) bezahlen. Nun fangen die Griechen auch an, die Segler auszuplündern.

15.04.2019

Ja, so kann’s gehen. Nun ist mir mein erster Mitsegler aus sicherlich verständlichen Gründen ganz kurzfristig abhanden gekommen. Dies bedeutet, dass ich wohl länger als eine Woche in Lavrion herumsitzen werde in der Hoffnung, dass HDM-Sailing mich nicht von ihrem Steg davon jagt. Mein Flieger ist gebucht, umbuchen macht’s nur noch teurer, mein für drei Tage gemietetes Apartment möchte ich auch nicht stornieren – alles in allem eine unschöne Situation. Da muß ich wohl das Beste draus machen.

Die aktuellste Belegungsplanung gibt’s auf dieser Homepage.

24.03.2019

Der Saisonstart rückt näher.

Erfreulicher Weise hat sich in Sachen Crew einiges getan. Es hat sich eine fast lückenlose und mehr oder weniger vollständige Belegung der Plätze ergeben. Allerdings nur bis zum 12. September. Danach gibt es bis dato noch keine weiteren Interessenten (s. Kalender). Ich hoffe, dass sich für die Zeit noch Mitsegler/innen finden, immerhin handelt es sich um die angenehmste Jahreszeit zum Segeln im Mittelmeer.

Von HDM-Sailing in Lavrion, bei denen das Schiff ja im Winterlager liegt, habe ich zwischenzeitlich auch Nachricht, wobei die meisten von mir beauftragten Arbeiten wohl erledigt sein sollen. Ich bin auf einiges vorbereitet!

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Bezüglich meiner Anfrage, wie es sich denn mit der in diesem Jahr erstmalig zu entrichtenden „Befahrenssteuer“ (TEPAI) für private Yachten verhält, konnte ich bisher noch keine klare Antwort erhalten. Nur eines steht fest: Auch die Griechen kassieren nun, genau wie die Kroaten, die Segler erst einmal ab.

Was das Reiseziel an geht, so haben sich meine ersten Pläne konkretisiert: Es geht in die Adria. Das entsprechende Seekartenmaterial und die notwendigen nautischen Handbücher sind gekauft bzw. bestellt.

Der erste Teil der Reise wird dann von Lavrion aus durch den Kanal von Korinth in Richtung Ionisches Meer gehen, wo wir dann wohl einige Zeit in der dortigen Inselwelt verbringen werden. Ca. ab Mitte Juli soll es dann von Korfu aus über Albanien und Montenegro nach Kroatien gehen, vielleicht auch noch nach Slowenien. Das ist natürlich auch abhängig davon, ob sich ab Mitte September noch eine Crew einfindet.

An welchem Ort das Schiff dann ins Winterlager geht, steht aus naheliegenden Gründen im Moment noch nicht fest.

Euch allen einen guten Start in die neue Segelsaison.